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Newsletter Freie Szene Mai 2026

1. Rheinland-Pfalz

1.1. Neuer Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz: Was bedeutet er für die Kultur?

Der neue Koalitionsvertrag von CDU und SPD setzt kulturpolitisch neue Akzente. Kultur wird künftig im neu zugeschnittenen „Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur“ angesiedelt und damit stärker mit Fragen von Stadtentwicklung, kommunaler Infrastruktur und gesellschaftlichem Zusammenhalt verbunden.
Geleitet wird das Ressort künftig von Sven Teuber (SPD). Mit ihm übernimmt ein Politiker das Ministerium, der bislang vor allem in der Bildungs- und Sozialpolitik sichtbar war. Für die Kulturszene wird nun entscheidend sein, welchen Stellenwert Kultur innerhalb des großen Infrastrukturressorts tatsächlich bekommt.

Mehr unter https://kulturbuero-rlp.de/nr_beitrag/neuer-koalitionsvertrag-in-rheinland-pfalz-was-bedeutet-er-fuer-die-kultur/

 

1.2. Einsatzstelle im FSJ Kultur/Politik werden

FSJ, das steht für Freiwilliges Soziales Jahr und meint: Junge Menschen sind für ein Jahr in einer kulturellen oder politischen Einrichtung aktiv. Die jungen Menschen sind zwischen 16 und 27 Jahren alt. Freiwillige und Einsatzstelle werden dabei vom Träger – in diesem Fall dem Kulturbüro Rheinland-Pfalz – begleitet. Neben dem Einblick in die Arbeitsfelder der jeweiligen Einrichtung, haben die Freiwilligen nach der Schule oder in anderen Lebensphasen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und auszuprobieren. Einrichtungen gewinnen Menschen, die sich freiwillig engagieren und die Mitarbeitenden im Team entlasten und dabei frischen Wind und ein neues Paar Augen in die Einrichtung bringen.

Das Kulturbüro nimmt jederzeit gerne Einrichtungen als Einsatzstellen auf. Weitere Informationen über das FSJ, die Rahmenbedingungen, die Anerkennung als Einsatzstelle und entsprechende Kontaktdaten unter https://www.fsjkultur-rlp.de/anerkennung-als-einsatzstelle/

 

1.3. Popcorn im Maisfeld – Herbstferientour 2026

Die Kinder- und Jugendfilmtour “Popcorn im Maisfeld” wird veranstaltet von medien.rlp – Institut für Medien und Pädagogik e.V. und tourt 2026 bereits zum 20. Mal quer durch kinolose Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit der Jugendarbeit vor Ort werden wieder an ungewöhnliche Orte Filmveranstaltungen für Kinder (ab 6 Jahren) und Jugendliche (ab 12 Jahren) veranstaltet. In diesem Jahr ist der Tourzeitraum in den Hersbtferien vom 05. bis 09. Oktober 2026. Das Angebot ist kostenlos, richtet sich an die außerschulische Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz und wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 2. Juni 2026 möglich.

Mehr unter https://kinderfilmtour.de/

2. Deutschland

2.1. Politik, Finanzen, Recht

2.1.1. Verfassungsschutz versus Kunstfreiheit – Länder betonen Bedeutung der Kunstfreiheit

Der Einsatz des sogenannten Haber-Verfahrens in der Kulturförderung sorgt bundesweit für Diskussionen. In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, nehmen zehn Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein dazu Stellung. Die Beiträge zeigen: Die Länder messen der Kunstfreiheit einen hohen Stellenwert zu und begegnen sicherheitsbehördlichen Abfragen im Kulturbereich mit großer Zurückhaltung.

Ausgangspunkt ist die Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Nachdem eine unabhängige Jury ihre Auswahl getroffen hatte, wurde bekannt, dass nachträglich das sogenannte Haber-Verfahren angewandt wurde. Über dieses Verfahren können Bundesressorts beim Bundesamt für Verfassungsschutz anfragen, ob „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“ zu Personen oder Organisationen vorliegen, die Fördermittel erhalten sollen. In der Folge wurden drei Buchhandlungen von der Auswahlliste gestrichen. Welche Erkenntnisse zugrunde lagen, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kündigte laut Medienberichten im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages an, dass das Verfahren künftig häufiger angewendet werden solle.

Mehr unter https://tb5c0875c.emailsys1a.net/mailing/5/9141698/15065837/2417/e4db165c95/index.html

2.1.2. Deutscher Kulturrrat: Ein Jahr Kulturstaatsminister Weimer: Was ist sein Projekt?

Die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ist nun ein Jahr im Amt. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) war eine der Überraschungen im Bundeskabinett. Bis zu seinem Amtsantritt hatte er anders als seine Amtsvorgängerinnen und -vorgänger als Journalist vor allem Politik von der Seitenlinie kommentiert.

Der erste Kulturstaatsminister Michael Naumann (SPD) hatte als Vorsitzender des Verlegerausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels verbandspolitische Erfahrungen, sein Nachfolger Julian Nida-Rümelin (SPD) hatte als Kulturreferent in München Akzente gesetzt und gehörte der SPD-Grundwertekommission an. Christina Weiss (parteilos) wusste als langjährige Hamburger Kultursenatorin wie man eine Behörde führt und Kompromisse in einer Regierung erzielt, Bernd Neumann (CDU), Monika Grütters (CDU) und Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) waren langjährige Politik-Profis, als sie das Amt antraten. Sie hatten sich ihre Sporen in der Politik verdient und waren über Parteigrenzen hinweg vernetzt.

Mehr unter https://www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/ein-jahr-weimer/

 

2.1.3. GEMA Mitglieder beschließen Neue Kulturförderung

Die Mitglieder der GEMA haben im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 mit einer deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für die Neuausrichtung der kulturellen Förderung gestimmt. Mit der Neuen GEMA Kulturförderung soll die bisherige Trennung der Förderung in die Bereiche E und U geöffnet und in eine genreübergreifende Förderung überführt werden.

Mehr unter https://www.gema.de/de/w/gema-mitglieder-beschliessen-neue-kulturfoerderung

 

2.1.4. Ideenaufruf: Bringt eure Ideen mit auf die Bühne des Werkraums Zukunft 2026.

Sie haben in Ihrem Dorf oder in Ihrer Kleinstadt etwas aufgebaut, ausprobiert oder durchgekämpft – und dabei gelernt, was funktioniert und was nicht. Dieses Wissen gehört nicht in eine Schublade. Wir laden Sie ein, den Werkraum Zukunft am 7. und 8. Oktober 2026 in Leipzig mitzugestalten.
Haben Sie einen Ort geschaffen, der Menschen zusammenbringt?
Entwickeln Sie neue Perspektiven mit und für junge Menschen in eurer Region?
Oder haben Sie erlebt, wie Vertrauen und Zusammenarbeit vor Ort echte Veränderung möglich machen?
Dann bringen Sie Ihr Thema mit auf die Bühne des Werkraum Zukunft. Mit Ihrem Beitrag können Sie Impulse setzen, Erfahrungen teilen und gemeinsam mit anderen Akteurinnen und Akteuren daran arbeiten, Strukturen für Zusammenhalt in ländlichen Räumen zu stärken.
Mehr unter https://werkraum-zukunft.de/ideenaufruf/

2.1.5. Kunst im Bürgerauftrag – Wie geht das?

Das Modell der „Neuen Auftraggeber“ legt die Initiative für ein Kunstwerk konsequent in die Hände der Bevölkerung: Demnach formulieren Bürger einen Auftrag an zeitgenössische Künstlerinnen, der auf einem gemeinsamen Anliegen beruht. Bei dem Prozess der Auftragsfindung werden die Bürgerinnen von Mediatoren mit künstlerischer Fach- und Vermittlungsexpertise begleitet. Sobald der Auftrag veröffentlicht ist, beraten die Mediatorinnen die Auftraggebergruppen beim Finden einer passenden Künstlerpersönlichkeit. Haben die Bürger schließlich ihren Auftrag vergeben, starten die Künstlerinnen mit der gemeinsamen Entwicklung und Umsetzung einer künstlerischen Arbeit.

Mehr unter https://www.neueauftraggeber.de/idee/ueber

2.1.6. Recht: Klage gegen eine Fristsetzung zur Mittelverwendung ist nicht möglich

Verstößt eine gemeinnützige Körperschaft gegen das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung, kann das Finanzamt nach § 63 Abs. 4 Satz 1 AO ein Frist zur Auflösung der unzulässigen Mittelansammlung setzen. Gegen diesen Bescheid ist keine Klage möglich. Erst wenn das Finanzamt deswegen die Gemeinnützigkeit entzieht, hat die Körperschaft eine Rechtschutzmöglichkeit per Klage.

Der Bundesfinanzhof (BFH) stellt klar, dass es sich bei der Fristsetzung um einen “Auflagenbescheid”, nicht um einen Festsetzungsbescheid handelt. Hier fehlt ein Rechtsschutzbedürfnis, weil rechtliche Folgen für die Körperschaft nicht durch die Fristsetzung, sondern erst durch einen Entzug der Gemeinnützigkeit eintreten, wenn die Frist zur Mittelverwendung nicht eingehalten wird.

Die Regelung des § 63 Abs. 4 Satz 1 AO – so der BFH – ist eine reine Begünstigungsregelung. Sie soll der Körperschaft ermöglichen, einen Verstoß gegen das Gebot der zeitnahen Mittelwendung zu heilen. Negative rechtliche Folgen – und damit ein Rechtsschutzbedürfnis – entstehen erst, wenn die Gemeinnützigkeit tatsächlich entzogen wird, weil die Körperschaft die Auflage des Finanzamt nicht einhält.

Verstreicht die vom Finanzamt gesetzte Frist, entfällt die Gemeinnützigkeit nicht automatisch. Das geschieht erst mit einem entsprechenden Bescheid, gegen den dann eine Klagemöglichkeit besteht.

BFH, Urteil vom 4.12.2025, V R 25/23 (Quelle www.vereinsknowhow.de)

 

2.2. Termine, Tagungen, Weiterbildungen

Tagungs- und Weiterbildungstermine

Einen Tagungskalender mit unzähligen Terminen finden Sie bei der Kulturpolitischen Gesellschaft unter https://kupoge.de/veranstaltungen
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz bietet sein Seminare „Kultur & Management“ für 2023 mit zahlreichen Themen Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Mehr unter https://kulturseminare.de

28.5.2026, Greifswald

Fachtag: Zukunft jetzt! Soziokultur zwischen Teilhabe und Transformation

1.6.2026 – 3.6.2026, Berlin

Deutscher Fundraising Kongress 2026

11.6.2026 – 12.6.2026, Berlin

13. Kulturpolitischer Bundeskongress Wi(e)der die Wut. Kulturpolitische Netzwerke gegen Autoritarismus

12.6.2026, Köln

Netzwerktreffen 2026: Die Zukunft der Beteiligung

12.6.2026 – 13.6.2026, Halle

„Streit & Zuversicht“ Zukunfts-Festival

17.6.2026 – 18.6.2026, Hoyerswerda

Landesverband Soziokultur Sachsen: Fachtag JETZT! stärken, was uns trägt

18.6.2026 – 19.6.2026, Berlin

transform_D Summit 2026

26.6.2026 – 27.6.2026, Berlin

Time to Listen 2026 (Juni) Multispecies Creativity in Music and Sound

8.7.2026, Worms

Rheinhessen-Konferenz und 210. Geburtstag

14.9.2026 – 20.9.2026, Frankfurt

Internationale FrauenTheaterfestival (IFTF) Feministische Demokratie 10 Years of Staging the Future

24.9.2026 – 27.9.2026, Köln

11. Deutsches Kinder-Theater-Fest„Auf nach Utopia!“

7.10.2026 – 8.10.2026, Leipzig

Werkraum Zukunft 2026: Strukturen für Zusammenhalt

24.9.2026 – 27.9.2026, Köln

11. Deutsches Kinder-Theater-Fest „Auf nach Utopia!“

2.3. Jobs

2.3.1. Elternzeitvertretung Projektmanagement poprlp (Koblenz)

Für die Geschäftststelle in der Koblenzer Vorstadt sucht pop rlp eine Elternzeitvertretung vom 01.08.2026 bis vorraussichtlich 31.08.2027 – ggf. Verlängerung möglich! Bewerbungsschluß ist der 31. Mai 2026.

Mehr unter https://pop-rlp.de/news/2026/wir-suchen-dich-projektmanagement-mwd

 

2.3.2. Leitung und Geschäftsführung beim Institut für Bildung und Kultur e. V. (Köln)

Das Institut für Bildung und Kultur e. V. – IBK sucht zum 1. April 2027 eine Person für die Leitung und Geschäftsführung (Vollzeit, TV-L, befristet auf zwei Jahre). Bewerbungsschluss ist der 01. Juni 2026.

Aufgaben sind unter anderem:

Strategische Leitung und konzeptionelle Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit des Kompetenzzentrums

Gesamtkoordination und inhaltliche Arbeitsorganisation

Personalführung eines kleinen Teams mit aktuell sieben Mitarbeitenden

Mehr unter https://www.kubia.nrw/wp-content/uploads/2026/04/Stellenausschreibung_kubia_Leitung.pdf

 

2.3.3. Landesgeschäftsführer*in beim Landesverband der Musikschulen Sachsen e. V. (Leipzig)

Der Landesverband der Musikschulen in Sachsen e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Landesgeschäftsführer*in (Vollzeit, E13 TV-L). Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026.

Aufgaben sind unter anderem:

  • Führung der Landesgeschäftsstelle
  • Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Arbeit des Landesvorstandes
  • Konzeptionelle und organisatorische Vorbereitung und Durchführung von Arbeitstagungen, der Ordentlichen Mitgliederversammlung, der Sächsischen Musikschultage und weiterer Veranstaltungen des VdM, Landesverband Sachsen e.V.

Mehr unter https://www.musikschulen.de/service/stellenangebote/stelle/?NextPage=1&SortOrder=11&JobKey=11639

2.3.4. Leitung Kommunikation (m/w/d, 100%) (Berlin)

Der Arbeitsbereich sorgt für die Sichtbarkeit des BBE-Netzwerks und seiner vielfältigen Arbeitsergebnisse und Aktivitäten. Neben dem etablierten 14-tägigen BBE-Newsletter und den monatlichen BBE Europa-Nachrichten gehören dazu die Online-Redaktion der Webseite
www.b-b-e.de, die Social-Media-Auftritte bei Instagram, LinkedIn und Facebook sowie Online- und Printpublikationen. Besondere Aufmerksamkeit legen wir auf die Entwicklungen in der Engagementpolitik und -förderung auf allen Ebenen. Ziel ist es, dass unsere politischen Impulse die entsprechenden Zielgruppen erreichen. Wir beobachten die Medienwelt und sorgen dafür, dass die Kommunikation des BBE Anschluss an aktuelle Entwicklungen hält. Bei Tagungen und Kongressen werden Inhalte und Botschaften Interessierten und Partner*innen nahegebracht. Unser neues Corporate Design füllen wir gemeinsam mit Leben. Der Pressebereich wird auf- und ausgebaut. Unsere Kampagne „Engagement macht stark!“ wird durch eine strategische Kommunikation verstärkt. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2026.

Mehr unter https://www.b-b-e.de/aktuelles/detail/default-99176990dd58ed3262fe9b2e6c665d45/

 

2.4. Ausschreibungen, Förderungen, Preise, Wettbewerbe

2.4.1. Regelmäßige Förderung

An der Stelle weisen wir auf Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene (Rheinland-Pfalz), von Fonds und Stiftungen etc., mit wiederkehrenden, jährlichen Bewerbungsfristen oder Möglichkeit der laufenden Bewerbung hin.
Mehr unter https://kulturbuero-rlp.de/service/ausschreibungen-wettbewerbe-foerderung

2.4.2. Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung (neue Fristen)

An dieser Stelle weisen wir auf die Ausschreibungsfristen zum Bundesprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ hin. Alle Programmpartner, bei denen man sich laufend bewerben kann, sehen Sie unter https://www.skubi.com/kultur-macht-stark/programmpartner

 

2.4.3. “FuturE – Deine Zukunft im Ehrenamt beginnt jetzt!”

Bewerbungsschluss: 16.6.2026

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bietet mit dem Programm “FuturE – Deine Zukunft im Ehrenamt beginnt jetzt!” eine Qualifizierung für junge Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren an. Vermittelt werden die Themen ehrenamtliche Führung, Kommunikation, Konfliktlösung und persönliche Weiterentwicklung im Vereins- und Engagementkontext. Das dreimonatige Programm kombiniert Präsenztreffen, Online-Formate sowie Praxisprojekte und richtet sich an junge Menschen, die Verantwortung im Ehrenamt übernehmen möchten.

Mehr unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/futur-e-bewerbung/

2.4.4. Internationale Exportförderung für Musikunternehmen

Bewerbungsschluss: 22.6.2026

Die Internationale Exportförderung für Musikunternehmen geht in die nächste Runde: Von 1.6.2026, 12 Uhr bis 22.6.2026, 12 Uhr können erneut Anträge gestellt werden. Frühestmöglicher Projektbeginn ist ab Kalenderwoche 35.
Das Programm zielt darauf ab, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Musikunternehmen mit Sitz in Deutschland nachhaltig zu stärken – beispielsweise durch eigeninitiierte Maßnahmen oder durch die Teilnahme an internationalen Branchenveranstaltungen.

Mehr unter https://www.initiative-musik.de/exportfoerderung/programmbeschreibung-internationale-exportfoerderung-fuer-musikunternehmen/

2.4.5. Förderung Experimental-/ Kunstfilm

Bewerbungsschluss: 23.6.2026

Das Medienboard fördert im Rahmen dieses Sonderprogrammes die Herstellung von experimentellen, künstlerischen Filmen. Gefördert werden Projekte, deren Auswertung vorrangig auf Festivals oder im Rahmen von Kunstaustellungen erfolgen soll.
Die Förderung erfolgt in der Regel als Zuschuss. Es können für Kurzfilme (bis 15 min.) bis zu 10.000 €, für mittellange Filme (16-79 min.) bis zu 25.000 € und für Langfilme (ab 80 min.) bis zu 40.000 € gewährt werden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann eine höhere Förderung ausgesprochen werden.
Eine Antragstellung ist nur durch Produzentinnen möglich, die auch selbst Künstlerinnen sein können. Zudem ist ein angemessener Eigenteil in Höhe von mindestens 20% nachzuweisen.

Mehr unter https://www.medienboard.de/foerderung/film

2.4.6. Schreibwettbewerb für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung

Bewerbungsschluss: 26.6.2026

Der Verein „Die Wortfinder e. V.“ schreibt erstmals einen Schreibwettbewerb für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung aus.

Alle Personen, die an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sind, können daran teilnehmen. Egal, ob sie die Diagnose ganz frisch erhalten haben oder die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Ganz egal auch, ob sie ihre Gedanken selbst aufschreiben oder die Worte, die ihnen einfallen, jemanden diktieren.

Thematisch sind wir für alles offen und möchten Ihnen keine Grenzen setzen. Sprich Sie dürfen schreiben, worüber Sie möchten. Ein paar Themen interessieren uns aber ganz besonders. Das sind zum Beispiel Gefühle wie Freude, Angst, Langeweile, Wut, Traurigkeit. Oder Themen wie Alter & Jugend, Leben im Seniorenheim, Heimat & Zuhause, Vergessen, Veränderungen, Dankbarkeit, Wünsche oder Anfang & Ende. Ganz spannend finden wir auch Lebensweisheiten und Ratschläge für junge Menschen. Und wir würden von Ihnen zum Beispiel auch gerne erfahren, was Ihrer Ansicht nach wichtig ist im Leben.

Mehr unter https://www.diewortfinder.com/kreatives-schreiben-und-demenz/schreibwettbewerb/ausschreibung/

2.4.7. Deutscher Lesepreis 2027

Bewerbungsschluss: 30.6.2026

Der Deutsche Lesepreis 2027 startet in die neue Bewerbungsrunde und zeichnet Engagement in der Leseförderung in insgesamt fünf Kategorien aus. Prämiert werden u.a. Projekte aus Kitas, Schulen, Kommunen sowie Initiativen im digitalen Bereich und individuelles Engagement.

Mehr unter https://www.deutscher-lesepreis.de/mitmachen/bewerbung/#c6ee3d48-9c4e-43c6-9b23-a7305c22fbf6

 

2.4.8. Musikfonds: Stipendienprogramm zur Künstlichen Intelligenz (STIP-6)

Bewerbungsschluss: 30.6.2026

Das Stipendienprogramm zur Künstlichen Intelligenz (STIP-6) wird zum dritten mal ausgeschrieben. Die Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert: der weitestgehend unkontrollierbaren Ausbreitung von „Corporate AI“ sollen individuelle künstlerische Positionen entgegengesetzt werden, die die weitreichenden gesellschaftlichen Folgen von KI-Technologie reflektieren.
Das Stipendienprogramm richtet sich an professionelle, freiberufliche Musikschaffende aus dem Bereich der aktuellen Musik. Besonders angesprochen sind etablierte Künstler:innen mit einem klar entwickelten künstlerischen Profil. Die aktuelle Bewerbungspase beginnt am 01. Juni 2026.

Mehr unter https://www.musikfonds.de/foerderprogramme#teamMember-id-1571536241

2.4.9. 14. Rösrather Kabarettwettbewerb 2026

Bewerbungsschluss: 30.6.2026

Einen festen Platz in der bundesdeutschen Kabarett-Szene hat sich der Rösrather Kabarettwettbewerb des Kulturvereins Schloss Eulenbroich e.V. in Zusammenarbeit mit der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements erworben.
Der Preis wird für das Jahr 2026 zum 14. Mal ausgeschrieben. Angesprochen sind Kabarettistinnen und Kabarettisten, die politisches und gesellschaftskritisches Kabarett auf die Bühne bringen, etwa im Stile der legendären “Stachelschweine“ oder der politisch-satirischen Kabarettisten wie Urban Priol, Frank Barwasser, Volker Pispers u. a.

Das Festival richtet sich an Nachwuchs-Kabarettistinnen und -Kabarettisten, also Talente, die bisher noch nicht die großen Engagements auf Bühnen oder in TV-Formaten hatten.

Mehr unter https://remboldstiftung.de/engagementwettbewerbe/jetzt-mitmachen-beim-14-kabarettwettbewerb/

2.4.10. Stiftung Deutsches Hilfswerk: Projektförderung

Bewerbungsschluss: 1.7.2026

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert soziale Projekte in ganz Deutschland mit Zweckerträgen, die durch den Losverkauf der Deutschen Fernsehlotterie eingespielt wurden. Möglich ist eine Bewerbung in den Kategorien Soziale Projekte, Quartiersentwicklung, Digitalisierung und Soziale Innovationen. Vorgeschaltet vor die individuelle Bewerbung ist ein Prüfverfahren: Nur Organisationen, deren Angaben bis zum 24.06.2026 positiv geprüft wurden, können eine Bewerbung einreichen.

Mehr unter https://foerderportal.deutsches-hilfswerk.de/

2.4.11. Open Call Embracing Our Differences

Bewerbungsschluss: 1.7.2026

Embracing Our Differences möchte eine Gesellschaft fördern, in der Inklusion gelebt und Individualität gefeiert wird.

Jedes Kunstwerk wird von lokalen, nationalen und internationalen Künstler*innen geschaffen und soll ihre Interpretation des Themas „Embracing our differences“ widerspiegeln. Die 50 Plakatwände sind 4,88 m breit und 3,81m hoch.

Insgesamt 6.000 US-Dollar werden in Form von drei separaten Preisen vergeben – jeweils 2.000 US-Dollar für „Best-in-Show Erwachsene“, „Best-in-Show Studenten“ und „People’s Choice“. Der „People’s Choice“-Preis wird von den Besucher*innen der Ausstellung bestimmt.

Mehr unter https://www.embracingourdifferences.org/index.php

2.4.12. Call for Chapters: „Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland“

Bewerbungsschluss: 1.7.2026

Im Themenschwerpunkt des Jahrbuchs „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027) von Simon Bretschneider & Knut Holtsträter (Hg.) soll die Interaktion zwischen Ost- und Westdeutschland im Bereich der populären Musik in den Fokus genommen werden. Populäre Musik bezieht alle populären Genres und Subgenres wie Schlager, Beat, Pop, Blues, Swing, Jazz, Rock, Country, Metal, Punk sowie Volksmusik und volkstümliche Musik ein.

Der historische Zeitraum erstreckt sich dabei vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende: Von den westalliierten Besatzungszonen und der Sowjetisch Besetzten Zone über die verschiedenen Phasen des Kalten Kriegs (Gründung der DDR, die verschiedenen Episoden der Abschottung und den Mauerfall) bis zur Nachwendezeit. Die Grenze zwischen den Systemen erweist sich bei näherer Betrachtung als durchlässig. Im Jahrbuch soll gefragt werden, wie hoch oder löchrig „die Mauer“ tatsächlich war, d.h. welche rechtlichen, polizeilichen und behördlichen Mechanismen wirkten, um den Transfer von diesen Waren, Werten und Informationen zu fördern und zu regulieren, und wie sie sich auf das Leben der Künstler*innen und ihre Arbeit auswirkten.

Mehr unter https://uni-freiburg.de/zpkm/wp-content/uploads/sites/43/CFP_UeberdieMauer_OvertheWall.pdf

2.4.13. Projektförderung: Globales Lernen für junge Menschen im ländlichen Raum

Bewerbungsschluss: 7.7.2026

Im Rahmen der Ausschreibung „Globales Lernen für junge Menschen im ländlichen Raum“ (RV2026) vergibt finep Fördergelder an kleinere zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland. Die Ausschreibung unterstützt Bildungsprojekte, die junge Menschen im ländlichen Raum dazu befähigen, sich mit den globalen Zusammenhängen von Bodenschutz, gerechter Verteilung von Bodenressourcen und Fragen globaler Gerechtigkeit auseinanderzusetzen und selbst aktiv zu werden.

Mehr unter https://finep.org/projektfoerderung-globales-lernen-fuer-junge-menschen-im-laendlichen-raum-rv2026/

2.4.14. Wettbewerb “startsocial”

Bewerbungsschluss: 10.7.2026

Der Wettbewerb “startsocial” vergibt 100 Beratungsstipendien für soziale und ehrenamtliche Initiativen, die ihre Projekte gezielt weiterentwickeln möchten. Gefördert werden Organisationen durch eine viermonatige Beratung durch Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie ergänzende Workshops, Netzwerkzugänge und erhöhte Sichtbarkeit.
Teilnehmen können alle, die sich mit ihrem Projekt für die Lösung eines sozialen Problems einsetzen und dabei Ehrenamtliche einbinden: Einzelpersonen und Teams, Organisationen, Institutionen und Verbände. Auch Projekte, die bereits in den Vorjahren teilgenommen haben, dürfen sich mit einem neuen Beratungsschwerpunkt bewerben. Falls bisher nur eine Projektidee besteht, ist die Teilnahme dennoch möglich. Sie ist unabhängig vom Realisierungs- und Reifegrad der Idee oder der Initiative. Der unterschiedliche Status wird bei der Beurteilung durch die Jury berücksichtigt.

startsocial fördert Organisationen, Projekte und Ideenträger, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten, dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen, überwiegend ehrenamtlich getragen sind und primär aus Deutschland gesteuert werden. Es kann sich dabei um eine neue Idee oder eine bereits laufende Initiative handeln. Die Teilnahme ist unabhängig vom Realisierungsgrad der Idee oder der Initiative.

Mehr unter https://startsocial.de/

2.4.15. Minidramen-Wettbewerb

Bewerbungsschluss: 12.7.2026

Mitmachen können Kinder und Jugendliche (6 – 18 Jahre) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gewinne die Aufführung deiner Theaterszene in einem professionellen Theater!

Das Theaterhaus Stuttgart veranstaltet den 8. Minidramen-Wettbewerb unter dem Motto „Mut:Proben“.

Gesucht werden kurze Theaterstücke, in denen es um den Mut zur Wahrheit geht, den Mut zur Phantasie, den Mut zur Selbstentdeckung oder einfach den Mut, einen eigenen Text öffentlich zu machen.

Ein Minidrama ist ein kurzes Theaterstück, ein szenischer Moment auf engstem Raum. Figuren sprechen miteinander, Regieanweisungen zeigen Handlungen. Und die Figuren müssen keine Menschen sein: Im Minidrama können auch Tiere, Dinge oder Ideen reden. Weil alles so knapp ist, wirken Minidramen oft wie Ausschnitte: brüchig, fragmentarisch, manchmal grotesk oder absurd – wie ein schneller Blick durchs Schlüsselloch in eine eigene Welt.

Weitere Infos: https://minidrama.de/

2.4.16. Deutscher Multimediapreis mb21 gestartet

Bewerbungsschluss: 20.7.2026

Digitale, netzbasierte und interaktive Projekte aus der ganzen Bandbreite digitaler Kultur, z. B. Games, interaktive Webprojekte, Podcasts oder mediale Installationen, können ab sofort für den Deutschen Multimediapreis mb21 eingereicht werden.

Der bundesweite Kreativwettbewerb für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, prämiert herausragende Medienprojekte mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 11.000 Euro.

Teilnehmer*innen können das Thema frei wählen oder sich mit dem Jahresthema „Glow“ auseinandersetzen und damit die Chance auf eine zusätzliche Auszeichnung erhalten. Das Jahresthema möchte vor allem solche Projekte in den Mittelpunkt rücken, die positive Impulse setzen und Hoffnung geben.
Mehr unter https://www.mb21.de/

2.4.17. Bundesweiter Wettbewerb – Demokratisch handeln 2026

Bewerbungsschluss: 15.9.2026

Der Bundeswettbewerb “Demokratisch Handeln” ist ein Kinder- und Jugendwettbewerb zur Förderung der demokratischen Kultur. Er zeichnet Demokratieprojekte aller Art aus dem schulischen und außerschulischen Bereich aus. Teilnehmen können alle jungen Menschen bis 25 Jahre, die ein Demokratieprojekt durchgeführt haben – egal ob allein, in Gruppen oder mit der Schulklasse. Dies kann in fünf verschiedenen Themenbereichen erfolgen: Geschichte & Erinnern, Schule & Lernen, Kommune & Lokales, Welt & Umwelt, Zusammenleben & Inklusion. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mehr unter https://www.demokratisch-handeln.de/

2.4.18. Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln

Bewerbungsschluss: 15.12.2026

Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ ist ein Kinder- und Jugendwettbewerb zur Förderung der demokratischen Kultur. Er wurde 1990 gegründet und zeichnet Demokratieprojekte aller Art aus dem schulischen und außerschulischen Bereich aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Würdigung, Sichtbarmachung, Vernetzung und das Empowerment der Projekte. „Demokratisch Handeln“ ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schüler- und Jugendwettbewerb. Er wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von den Kultusministerien in den Ländern unterstützt. Träger ist der Förderverein Demokratisch Handeln e. V.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle jungen Menschen vom Kindergartenalter bis 25 Jahre, die ein Demokratieprojekt durchgeführt haben – egal ob allein, in Gruppen oder mit der Schulklasse. Bewerbungen sind ab dem 15. September möglich.

Mehr unter https://www.demokratisch-handeln.de/mitmachen/bewerbung-und-termine

2.4.19. Deutscher Jugendfilmpreis 2026

Bewerbungsschluss: 15.1.2027

Beim Deutschen Jugendfilmpreis – dem bundesweiten Wettbewerb für junge Filmemacher:innen bis 25 Jahre – können von jungen Menschen produzierte und gedrehte Filme eingereicht werden. Egal, ob der Film in Eigenregie oder als Teamarbeit entstanden ist, zu Hause, in einem Filmprojekt, an der Schule oder im Jugendzentrum. Realfilm, Animationsfilm, Dokumentation oder Spielfilm – jedes Genre, jedes Format und jede Art der Umsetzung sowie technisches Niveau sind zum Wettbewerb zugelassen. Beim Deutschen Jugendfilmpreis zählen vor allem die Ideen, die Geschichten und die Sichtweisen der jungen Menschen.

Mehr unter https://www.deutscher-jugendfilmpreis.de/wettbewerb_mitmachen.html

3. Europa und die Welt

3.1. Tiny Spaces Deep Connections

Kann eine Künstlerresidenz bereits im Zugabteil beginnen? Genau diese Frage steht im Zentrum des Kooperationsprojekts Tiny Spaces Deep Connections. Das Projekt verbindet die internationale Dimension künstlerischen Arbeitens mit einem innovativen und nachhaltigen Ansatz für Mobilität sowie für die Vernetzung von Kunst- und Kulturschaffenden.

Residenzen haben nachweislich positive Auswirkungen, sowohl auf die teilnehmenden Künstler:innen als auch auf die lokalen Gemeinschaften. Sie eröffnen neue Perspektiven, schaffen Raum für konzentriertes Arbeiten, fördern Inspiration und ermöglichen den Aufbau langfristiger Netzwerke. Gleichzeitig profitieren auch die Orte, an denen Residenzen stattfinden: Durch den Blick von außen entstehen neue Impulse für die eigene Wahrnehmung und Entwicklung.

Mehr unter https://kultur.creative-europe-desk.de/projekte/tiny-spaces-deep-connections/

3.2. Petition des Forum on EU-UK Cultural and Media Relations zur Aufnahme von UK in Kreatives Europa KULTUR

Das Forum on EU-UK Cultural and Media Relations bittet derzeit um Unterstützung beim Unterzeichnen und Verbreiten ihrer Petition zu dem Wiedereintritt des Vereinigten Königreichs in das Programm Kreatives Europa ab 2027. Die Petition wird dem britischen Parlament vorgelegt.

Vor dem Hintergrund des jüngsten Abkommens zwischen UK und den Mitgliedstaaten der EU zu Erasmus+ argumentiert die Initiative, dass es sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU eine starke Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für einen Wiedereintritt gibt und ein solcher Prozess dazu dienen könnte, Hürden bei der länderübergreifenden Kooperation im Kulturbereich abzubauen.

Hier die Petition unterzeichnen und verbreiten

 

3.3. CfP: „Women in Music: Narrating and Resounding (Auto)Biographies“

Das Forschungszentrum für darstellende Künste (PARC) der Litauischen Akademie für Musik und Theater freut sich, eine Konferenz zum Thema (Auto-)Biografien von Frauen in der Musikwissenschaft und Klangkunst anzukündigen (Vilnius, 14.-16.04.2027). Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Helsinki, dem Forschungsverband Suoni und der IMS-Studiengruppe „Musik- und Kulturwissenschaften“ organisiert und ist Teil einer Reihe von laufenden Symposien, die Forschergruppen aus Nord-, Ost- und Mitteleuropa zusammenbringen, die an verwandten Themen arbeiten. Interessierte können bis 1.10.2026 ihre Vorschläge einreichen.

Mehr unter https://lmta.lt/en/kvieciame-teikti-paraiskas-tarptautinei-konferencijai/#:~:text=We%20invite%20submissions%20for%20the%20international%20conference,the%20Baltic%20countries%2C%20Northern%20and%20Central%20Europe.

4. Literaturtipps

4.1. Ratgeber Ehrenamt: Unternehmen stärken Ehrenamt

Passt Ehrenamt ins Unternehmen? PHINEO und das Business Council for Democracy (BC4D) haben den Unternehmensratgeber »Unternehmen stärken Ehrenamt« veröffentlicht. Die Publikation zeigt anhand von elf Praxisbeispielen, wie Unternehmen das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeitenden fördern und gesellschaftliche Verantwortung aktiv unterstützen können. Vorgestellt werden unterschiedliche Ansätze aus der Unternehmenspraxis: So engagieren sich Mitarbeitende des Softwareunternehmens Batix während der Arbeitszeit bei der freiwilligen Feuerwehr, KPMG entwickelt im Rahmen eines Hackathons digitale Lösungen für einen gemeinnützigen Verein, und Ehrenamtliche der Bausparkasse Schwäbisch Hall geben ihre Erfahrungen weiter, um andere zum Engagement zu ermutigen.

Mehr unter https://www.b-b-e.de/?luxletterlink=5872521128a755b30da44682d154a1509aa0da4a6e6ae0e5308cf0990f08ce83

4.2. NETZANSCHLUSS – Geteiltes Wissen aus „Verbindungen fördern“

Mit der Abschlussveranstaltung NETZANSCHLUSS endete das Projekt „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK). Als Netzwerktreffen angelegt brachte die Veranstaltung Akteur*innen aus ganz Deutschland zusammen. In Workshops, Gesprächen und anderen Formaten der Begegnung
teilten sie ihr Wissen, reflektierten ihre Erfahrungen und stellten Verbindungen
zwischen Praxis, Strukturarbeit und kulturpolitischen Fragestellungen her. Sie
vertieften zentrale Themen des Projekts und dachten sie gemeinsam weiter.

Die Dokumentation bündelt die Ergebnisse einiger Workshops der Abschlussveranstaltung NETZANSCHLUSS vom Projekt „Verbindungen fördern“ und stellt sie der Szene zur Verfügung, sodass sie über die Veranstaltung hinaus wirken können.

Mehr unter https://darstellende-kuenste.de/mediathek#list-item-1476

4.3. Politik & Kultur 5/6/26 Deutscher Kulturrat e.V.

Im Schwerpunkt der Mai/Juni-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, geht es um das Thema “Was uns zusammenhält – Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen”, in Anknüpfung an den ersten Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt am 21. Mai 2026.

Unsere Autorinnen und Autoren beleuchten verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: zivilgesellschaftliches Engagement beim Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt”, Projekte für Zusammenhalt in Dörfern und ländlichen Räumen, die Bedeutung von Kompromiss und Engagement für eine funktionierende Demokratie, die Frage, wie KI demokratisch gestaltet werden kann u.v.m.

Mehr unter https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2026/04/PuK_05-06_2026.pdf

4.4. Kultur starten im ländlichen Raum

Kunst und Kultur sind zentrale Bausteine einer lebendigen Gesellschaft – auch und gerade in ländlichen Räumen. Ein Forschungsprojekt der Uni Frankfurt und Uni Bonn hat nun untersucht, wie Kulturarbeiterinnen zusammen mit lokalen Akteurinnen und kommunalen Verwaltungen in ländlichen Regionen multifunktionale Räume entwickeln, nutzen und gestalten – und darüber kulturelle Teilhabe ermöglichen.

Daraus hervorgegangen ist dieser praxisorientierte Leitfaden für Kulturstarterinnen, Interessierte sowie bestehende und potenzielle Unterstützerinnen. Mit Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen, Tipps und Checklisten für erfolgreiche Kulturinitiativen vor Ort.

Mehr unter https://www.ifls.de/fileadmin/user_upload/Abbildungen/Projekte/AMuRaKK/Leitfaden_Kulturstarter_innen_2026_Doppelseiten_compressed.pdf

4.5. Haltung als Prinzip. Durch kulturelle Bildung Demokratie stärken

Die Publikation »Haltung als Prinzip. Durch kulturelle Bildung Demokratie stärken« dokumentiert und reflektiert die Ergebnisse des Projekts »KuBiDemo. Kulturelle Bildung als Praxis der Demokratiebildung«, das von 2023 bis 2025 an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel durchgeführt wurde. Dieser Katalog versteht sich als frei zugängliche Wissenssammlung und als praxisorientierte Einladung, kulturelle Bildung als wirksamen Raum demokratischen Lernens, Handelns und Erlebens zu begreifen.

Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Demokratie mehr ist als ein politisches System: Sie ist eine Haltung und eine gelebte Kultur. Der Katalog zeigt, wie kulturelle Bildung – in ästhetischen, sinnlichen und gemeinschaftlichen Prozessen – demokratische Werte wie Teilhabe, Vielfalt, Dialogfähigkeit und Verantwortungsübernahme erfahrbar machen kann. Dabei wird Demokratie nicht nur thematisiert, sondern als Praxis sichtbar: im gemeinsamen Gestalten, im Aushandeln von Perspektiven und im bewussten Umgang mit Macht, Raum und Beziehungen.

Der Katalog richtet sich an Multiplikator_innen der kulturellen Bildung, an Kulturvermittelnde, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Pädagog_innen sowie an alle, die kulturelle Praxis mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden möchten. Er bietet sowohl theoretische Einordnungen als auch konkrete Einblicke in Arbeitsweisen, Haltungen und Methoden kultureller Demokratiebildung.

Mehr unter https://www.bundesakademie.de/fileadmin/Bilder/Dokumentationen/Haltung_als_Prinzip._Durch_kulturelle_Bildung_Demokratie_staerken.pdf

4.6. Weizenbaum Report 2026: Politische Partizipation in Deutschland

Der Weizenbaum Report ist eine jährlich erscheinende Publikation zur politischen Partizipation in Deutschland. Er stellt Befunde der bevölkerungsrepräsentativen Befragung der Forschungseinheit Weizenbaum Panel vor, die seit 2019 durchgeführt wird. Im Zentrum steht die Untersuchung verschiedener Formen politischer Partizipation im Zeitverlauf und ihre Entwicklung unter Digitalisierungsbedingungen. Die siebte Welle der Befragung im Jahr 2025 legte einen besonderen Schwerpunkt auf die Wahrnehmung von Gewalt gegen Politiker/innen und die Bedrohung der Demokratie. Zudem geben die Ergebnisse unter anderem Einblick in die Entwicklung der politischen Mediennutzung, die Erwartungen der Deutschen an gute Bürgerschaft sowie in Trends traditioneller und digitaler politischer Partizipationsformen.

Mehr unter https://www.weizenbaum-library.de/server/api/core/bitstreams/2ae7c00b-bd01-4ea1-b2c5-ff3dc0d5be0e/content

 

Impressum

veröffentlicht: 23.04.2026 – Impressum

Kulturbüro Rheinland-Pfalz
in Trägerschaft von Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V.
Stellv. Geschäftsführerin
Britta Lins
C.-S.-Schmidt-Str. 9
56112 Lahnstein
Tel. 02621/ 62 31 5-0
info@kulturbuero-rlp.de
Kulturbüro: https://kulturbuero-rlp.de

Kultur & Management: https://kulturseminare.de
Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V.: https://lag-sozkul.de
Servicestelle Kulturelle Bildung: https://www.skubi.com
Freiwilligendienste: https://www.freiwillig-rlp.de
P.S. Einige Ausschreibungen übernommen von „JISSA – JugendInfoService Sachsen-Anhalt“ und vom Bergisch Gladbacher Kultur-Ticker. Vielen Dank

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