Kategorie: freie-Szene-news

Modellprojekt „Mentoring für Bildende Künstlerinnen“

Die zweijährige Modellphase des Projekts nähert sich dem Ende: am 20. November 2005, 11.00 h wird in der TUFA in Trier der Projektabschluss gefeiert. 18 Künstlerinnen haben die Beratung einer Mentorin, einer Bildenden Künstlerin, in Anspruch genommen und über den Zeitraum von ein bis zwei Jahren kontinuierlich mit der Kollegin zusammengearbeitet. Peer Mentoring-Gruppen zum berufsbezogenen Austausch haben sich gebildet, und so ist über die Dauer der Modellphase ein Netzwerk Bildender Künstlerinnen entstanden. Anschließend an den Projektabschluss findet die Finissage der Ausstellung "beweg dich" statt, die Arbeiten von sechs Projektteilnehmerinnen zeigt: Nicole Ahland, Alexandra Deutsch, Andrea Esswein, Susanne Neiß, Cornelia Rößler,…

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Kulturbüro sucht Praktikant/in

Wir suchen eine(n) Pratikantin(en), die (der) die Vor- und Nachbereitung sowie die Betreuung unserer Seminare im Bereich "Kultur & Management" übernimmt. Beginn nach Absprache, frühestens Januar 2006. Die Dauer sollte mindestens drei Monate betragen. Eine Vergütung kann nicht gezahlt werden, aber eine automatische Teilnahme am kompletten Seminarprogramm ist mit der Tätigkeit verbunden. Arbeitsort ist Koblenz, die Seminare finden in Rheinland-Pfalz statt. Ein eigener PKW wäre von Vorteil (Fahrtkostenerstattung). Bewerbungen bitte per Mail an info@kulturbuero-rlp.de.

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Insolvenzgefahr für Kultureinrichtungen?

Angesichts der Finanznot der Kommunen hat der Deutsche Kulturrat die Oberbürgermeister von Städten über 100.000 Einwohner gebeten, zu skizzieren, wie sie meinem, dass sich die Kultur in ihrer Stadt mit Blick auf die schwierige Haushaltslage im Jahr 2006 entwickeln wird, welche Chancen und welche Risiken gesehen werden. Mehr als 50% der deutschen Großstädte haben sich an der Befragung beteiligt. Folgende Ergebnisse wurden veröffentlicht: – Gemeinsame Not: Haushaltskonsolidierung Allen Städten ist gemeinsam, dass die Notwendigkeit zur strikten Haushaltskonsolidierung besteht. Trotz der Haushaltsnot herrscht bei den befragten Städten die Position vor, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern durch ein…

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„Sponsoring-Urteil“ aus dem Jahr 1995 aufgehoben

Die Beklagte hatte im Juni 1994 in einer Zeitungsanzeige für Brillengläser mit UV-Schutz geworben. In ihre Anzeige hatte sie das Emblem der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. aufgenommen, die sich für den Schutz bedrohter Tierarten einsetzt. Umrandet war das Emblem von dem Text: „Binder-Optik unterstützt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.“. Der Kläger, ein Verband zur Förderung gewerblicher Interessen, beanstandete dies als wettbewerbswidrig. Es handele sich hier um eine Imagewerbung, die in keinem sachlichen Zusammenhang mit den angebotenen Waren stehe und darauf abziele, das Kundenverhalten unsachlich zu beeinflussen. Landgericht und Berufungsgericht haben die Unterlassungsklage als begründet angesehen. Das Berufungsgericht hat angenommen, die Beklagte spreche…

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Bewirtung im Theater keine umsatzsteuerfreie Nebenleistung

Die Abgabe von Speisen und Getränken durch ein Theater gehört nicht zu dessen nach § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG steuerfreien Umsätzen, wenn diese Leistungen "dazu bestimmt sind, dem Theater zusätzliche Einnahmen zu verschaffen und in unmittelbarem Wettbewerb mit gewerblichen Unternehmen ausgeführt werden". Steuerfreie Umsätze eines Theaters gemäß § 4 Nr. 20 Buchst. a UStG sind typische Theaterleistungen einschließlich der üblicherweise damit verbundenen Nebenleistungen, aber nicht die Abgabe von Speisen und Getränken. Die Abgabe von Speisen und Getränken in den Pausen ist im Rahmen einer Theatervorstellung nicht unerlässlich. Das Theater steht mit diesen Umsätzen im Wettbewerb mit anderen Gastronomieunternehmen,…

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Ich-AG:

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will das Überbrückungsgeld und den Existenzgründungszuschuss ("Ich-AG") zu einer einheitlichen Gründungshilfe zusammenlegen. Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert eine Zusammenfassung beider Instrumente, nennt das aber ehrlicherweise "Abschaffung der Ich-AG“. Für den neuen Zuschuss schlug die DIHK vor: – Förderzeitraum maximal ein Jahr; – Förderhöhe wie Arbeitslosengeld I, aber langsam abnehmend; – Fördervoraussetzung: Vorlage eines Businessplans; – Förderung darf keine Pflichtleistung mehr sein. Die bisherige Ich-AG-Förderung ist bis zum 1.1.2006 befristet. Sollte der neue Bundestag nichts anderes beschließen, werden von diesem Zeitpunkt an keine neuen Ich-AG-Förderungen mehr bewilligt. (aus Off-Informationen Nr. 56 des BUFT)

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Urheberrechte an Theatern

In Folge des Streits um die "WEBER"-Inszenierung in Dresden haben Bühnenverein und der Verband der Dt. Bühnen- und Medienverlage neue Rahmenbedingungen für die Vergabe von Aufführungsrechten festgelegt. Danach muss über das Einfügen von Fremdtexten der Verlag informiert werden. Erlaubt ist neuerdings u.a. die nicht-kommerzielle Werbung mit einer Videoaufzeichnung im Internet. (aus Off-Informationen Nr. 56 des BUFT)

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Neuer Fonds der Kulturstiftung

Ab Mitte 2006 können sich Theatergruppen mit Projektvorschlägen an den neuen Fonds für "Theaterprojekte zwischen Peripherie und Zentrum" wenden, der in Kooperation zwischen der Kulturstiftung des Bundes und der Länder mit 400.000 € jährlich ausgestattet wird. Franckeplatz 1, 06110 Halle, Antonia Lahmé, T0345-2997-0, F -300 www.kulturstiftung-bund.de dort: => programme, gross- und langzeitprojekte, fonds theaterprojekte

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Kinder zum Olymp!

Im Rahmen der Jugendinitiative "Kinder zum Olymp!" ruft die Kulturstiftung der Länder bundesweit zu einem Wettbewerb für Schulen auf. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, sich künstlerisch auszudrücken. In Kooperationsprojekten mit außerschulischen Partnern sollen neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden, Kultur anfassbar zu machen. Der Wettbewerb ist nach Schulklassen und Bereichen (Film, Musik, Theater, .) gestaffelt. Mitmachen lohnt sich, es gibt Geldpreise im Gesamtwert von 28.000 Euro zu gewinnen. Die Anmeldung muss bis zum 15. November 2005 erfolgt sein, die Komplettierung des Wettbewerbsbeitrages hat allerdings bis zum 1. März 2006 Zeit. www.kinderzumolymp.de

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