Newsletter Freie Szene Oktober 2026

1. Rheinland-Pfalz

1.1. Kunst und Theater für alle – „Kulturbäckerei“ öffnet in Mainz

Jahrzehntelang wurden die Pläne hin und her geschoben, jetzt wurde das soziokulturelle Zentrum in der Mainzer Neustadt eröffnet. In dem sanierten Gebäude einer ehemaligen Militärbackstube gibt es dank des langen Atems vieler Ehrenamtlicher nun Theater, Kunst und Musik ganz ohne Schwellenangst.

Mehr unter https://www.swr.de/kultur/gesellschaft/wie-soziokulturelle-zentren-die-gesellschaft-praegen-100.html

zurück

1.2. Fachtag: Mäander_Lab – Fachtag mal anders

Wie können Kunst und Kultur, gesellschaftliches Wirken und politisches Handeln uns im Alltag stärken? Sie erwarten unter anderem Workshops mit den Radikalen Töchtern und der Servicestelle Kulturelle Bildung RLP, Raum für Begegnung und gemeinsames Weiterdenken sowie ein Konzert mit dem luxemburgischen Künstler Boy from Home zum Abschluss. Für Kinder gibt es einen eigenen Workshop und eine Kinderbetreuung in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit der VG Speicher.

Mehr unter https://www.allerland-programm.de/fachtag-maander_lab-fachtag-mal-anders/

zurück

1.3. #FACHTAG: GemEINSAM. Kulturelle Bildung als Raum wider (Krisen)Überflutung, Jugendeinsamkeit und Demokratiemüdigkeit 

Die Servicestelle Kutlurelle Bildung RLP veranstalte einen Fachtag zum Thema (Krisen)Überflutung, Jugendeinsamkeit und Demokratiemüdigkeit.Die Lebenswelt junger Menschen ist gegenwärtig von vielfältigen Krisen, Unsicherheiten und einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit geprägt. Doch was brauchen Jugendliche, um in diesen Zeiten Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit zu erfahren sowie Vertrauen in demokratische Prozesse zu entwickeln? Der Fachtag verbindet Themenimpulse, Gespräche, künstlerische Beiträge und praxisorientierte Werkstätten und beleuchtet, wie Kulturelle Bildung Räume für Begegnung, Ausdruck, Zugehörigkeit und demokratische Teilhabe schaffen kann. Die einzelnen Programmpunkte werden dabei von Jugendlichen selbst mitgestaltet.
Einen besonderen Höhepunkt stellt zudem die Verleihung des Bundespreises Rauskommen! des bjke dar, in dem auch das Trierer Projekt “Wie in diesen Zeiten noch tanzen?” des Pink Future Gremiums zu den Preisträgern gehört.
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben, der BJKE und der Landeszentrale Politische Bildung gefördert.

Anmeldung und mehr Infos unter https://kulturseminare.de/seminars/181

zurück

1.4. Freie Kultur, starkes Land: Sven Teuber erneut Präsident der Kulturministerkonferenz

Der rheinland-pfälzische Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, Sven Teuber, ist heute von den Kulturministerinnen und Kulturministern der Länder erneut zum Präsidenten der Kulturministerkonferenz gewählt worden.
„Kultur ist das Fundament einer freien Gesellschaft. Wer Kunst einschränkt, wer Kultur instrumentalisiert, wer entscheidet, welche Stimmen zu hören sind und welche nicht, der greift nicht Bühnen und Ausstellungen an, sondern unsere Demokratie. Wir wissen aus der Geschichte dieses Landes, wohin das führt. Deswegen sage ich ganz deutlich: Die freie Kulturszene in Deutschland ist nicht verhandelbar. Sie braucht Schutz, sie braucht Verlässlichkeit und sie braucht eine Stimme in der Politik. Ich stelle mich mit Überzeugung, Nachdruck und mit dem vollen Rückenwind eines Landes dieser Verantwortung“, so Minister Teuber.
Zwei Schwerpunkte werden seine Präsidentschaft prägen: Als zweifachem Vater und ehemaligem Bildungsminister liegt Teuber die kulturelle Teilhabe junger Menschen besonders am Herzen. Chancengerechtigkeit, kulturelle Bildung und die Beteiligung aller jungen Menschen am kulturellen Leben werden ins Zentrum gerückt. Daneben setzt Teuber auf die nachhaltige Stärkung der freien Kulturszene in Deutschland – unabhängig, vielfältig, überall im Land.

Mehr unter https://kulturbuero-rlp.de/nr_beitrag/freie-kultur-starkes-land-sven-teuber-erneut-praesident-der-kulturministerkonferenz/

zurück

1.5. Kinder- und Jugendwettbewerb – #bindabei

Bewerbungsschluss: 19.3.2027

Beim gemeinsamen Wettbewerb des Landtages und der Landeszentrale für politische Bildung mit dem Titel “#bindabei – Unser Kinder- und Jugendwettbewerb in Rheinland-Pfalz” werden für das Wettbewerbsjahr 2026/2027 problem- und handlungsorientierte Projekte gesucht, die zugleich auch Eigeninitiative und Kreativität fördern. Folgende Themen können Inhalt der Arbeiten sein: “Miteinander gegeneinander – Debattenkultur neu denken” / “80 Jahre Rheinland-Pfalz – Vergangenes und Neues feiern!” / “Digitale Zukunft? KI und Digitalisierung in Demokratie und Schule”. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen aus Rheinland-Pfalz im Alter von 6 bis 27 Jahren.

Mehr unter https://jugend.rlp.de/media/pages/news-aktuelles/kinder-und-jugendwettbewerb-bindabei/d6ae0c2899-1790239962/bindabei.pdf

zurück

1.6. Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium

Bewerbungsschluss: 26.11.2026

Das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz schreibt zum vierten Mal das Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium aus. Das Stipendium dient der Förderung der europäischen Gegenwartsdramatik sowie der Erinnerung an den in Nackenheim im Landkreis Mainz-Bingen geborenen politischen Dramatiker Carl Zuckmayer (1896 – 1977). 
Das Stipendium richtet sich an Dramatikerinnen und Dramatiker, die in Europa leben und bereits mindestens ein zur Aufführung gebrachtes oder/und prämiertes Stück geschrieben haben. Es beinhaltet u. a. eine Förderungssumme in Höhe von 10.000 Euro, die Betreuung durch die Dramaturgie des Staatstheater Mainz sowie die Option der Uraufführung des entstandenen Stücks am Staatstheater Mainz. Das Arbeitsstipendium soll es der Stipendiatin bzw. dem Stipendiaten ermöglichen, finanziell abgesichert ein Theaterstück in der Tradition Zuckmayers zu einem gesellschaftlich relevanten, europäischen Thema zu schreiben. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine fünfköpfige Jury.

zurück

1.7. ZIRP-Musikstipendium 2027 für junge Artists aus RLP

Bewerbungsschluss: 4.11.2026

Die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) und die Villa Musica Rheinland-Pfalz vergeben auch für 2027 wieder ihre renommierten Jahresstipendien für junge Musiker*innen (Jg. 1999 u. jünger) aus Rheinland-Pfalz. Das Stipendium unterstützt herausragende Nachwuchstalente auf ihrem weiteren musikalischen Weg und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Zusätzlich profitieren die Stipendiat*innen von wertvollen Auftrittsmöglichkeiten und einem starken Netzwerk aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Bewerben können sich Sänger*innen, Instrumentalist*innen (außer Orgel) sowie Ensembles (Duo bis Quintett) aus allen musikalischen Sparten – darunter auch Jazz und Popularmusik. Voraussetzung ist unter anderem ein Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, ein noch nicht abgeschlossenes Musikstudium sowie eine musikalische Ausbildung mit wesentlichen Anteilen in Rheinland-Pfalz. 

Mehr unter https://www.zirp.de/themen/kultur/musikstipendium/ausschreibung-des-musikstipendiums-2027/

zurück

1.8. Förderprogramm Ehrenamtliche Kulturelle Kleinprojekte

Mit dem Förderprogramm „Ehrenamtliche Kulturelle Kleinprojekte“ fördert das Land RheinlandPfalz im Rahmen der Allgemeinen Kulturförderrichtlinie Kunst- und Kulturprojekte von ehrenamtlich getragen Kulturvereinen. Das Programm soll im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ehrenamtlich getragenen Kulturvereinen für kleinere Kunst- und Kulturprojekte eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit bieten.

Mehr unter https://www.kulturstiftung-rlp.de/fileadmin/Geschaeftsstelle_Mainz/Dokument/2026_Ehrenamtliche_Kulturelle_Kleinprojekte__Vollzugshinweise_2026_01_01_Final_freigegeben.pdf

zurück

2. Deutschland

2.1. Politik, Finanzen, Recht

2.1.1. Bundesweite Solidarität für die Freiheit der Kunst 

Unter dem Titel „#Kunstistfrei: Bundesweite Solidarität“ informiert der Deutsche Bühnenverein über eine bundesweite Kampagne zur Unterstützung der Freiheit der Kunst. Anlass sind nach Angaben des Verbandes zunehmende politische Einflussnahmen und Debatten über die Arbeit von Kulturinstitutionen. Der Bühnenverein betont die Bedeutung von Kunst- und Kulturinstitutionen als Orte für künstlerische Vielfalt, gesellschaftlichen Austausch und unterschiedliche Perspektiven. Zugleich kündigt der Verband Unterstützung für betroffene Bühnen an, unter anderem durch Beratung und bundesweite Vernetzung.

Mehr unter https://www.buehnenverein.de/de/debatte/kunstistfreibundesweite-solidaritat/48

zurück

2.1.2. Solidarische Netzwerke in der Kultur-Länderkonferenz Zusammenhalt der Kultur in der Erschütterung

Solidarische Netzwerke in der Kultur-Länderkonferenz
Zusammenhalt der Kultur in der Erschütterung
Unter dem Eindruck der aktuellen Wahlergebnisse aus vier Bundesländern tagte die Kultur-Länderkonferenz in Berlin. Die Kultur-Interessensvertretungen der Bundesländer verständigten sich auf eine verstärkte Zusammenarbeit angesichts wachsen der Bedrohungen. Das neue Kulturbündnis aus Sachsen-Anhalt war beim Fachgespräch zu dem Thema „Kultur nach den Wahlen“ erstmals mitvertreten.
Die Kultur-Länderkonferenz fordert Bund, Länder und Kommunen auf, der gemeinsamen Erklärung zu den Grundsätzen ihrer Kulturpolitik vom 14. Oktober 2026 nun auch Taten folgen zu lassen. Die Freiheit und Vielfalt von Kunst und Kultur und die dafür notwendigen Finanzierungsgrundlagen müssen bundesweit vor Spardruck geschützt und auch gesetzlich besser vor künftigen Bedrohungen gesichert werden. Die demokratische Politik und die Kulturlandschaft stehen zudem gleichermaßen in der Verantwortung, die Grundlagen kultureller Arbeit in allen Bundesländern – auch in Sachsen-Anhalt – durch solidarische Kooperationen und passgenaue Unterstützung abzusichern.

Mehr unter https://kulturbuero-rlp.de/nr_beitrag/solidarische-netzwerke-in-der-kultur-laenderkonferenzzusammenhalt-der-kultur-in-der-erschuetterung/

zurück

2.1.3. Tag der Demokratiegeschichte 2027 – bundesweite Aktionen zum 18. März

Kein Tag steht so sehr für das jahrhundertelange deutsche Ringen um Demokratie wie der 18. März: der Tag der Mainzer Republik 1793, der Revolution von 1848 und der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR im Jahr 1990. Daran wollen wir erinnern. Deshalb feiern wir den 18. März als Tag der Demokratiegeschichte. Seien Sie 2027 dabei und melden Sie jetzt eine Veranstaltung an!
Der Tag der Demokratiegeschichte findet jährlich statt – 
am 18. März und dem darauf folgenden Wochenende.
Bis zum 31. Januar 2027 (23:59 Uhr) können Sie Ihre Veranstaltung anmelden. Gemeinnützige juristische Personen können außerdem bei Bedarf eine Mikroförderung von bis zu 1.500€ beantragen. Nutzen Sie dazu im unten bereitgestellten Anmeldeformular die zusätzlichen Blätter „Förderung“ und „Finanzierungsplan“ (grün unterlegte Eingabefelder im Formular). Die Anmeldefrist für Förderanträge endet am 01. November 2026, 23:59 Uhr.

Mehr unter https://tag-der-demokratie-geschichte.de/#veranstaltende

zurück

2.1.4. Bericht der Ostbeauftragten 2026 unterstreicht Bedeutung der Soziokultur

Der Bericht der Ostbeauftragten hebt die Bedeutung soziokultureller Arbeit für kulturelle Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Entwicklungsmöglichkeiten hervor. Ausdrücklich genannt werden der Fonds Soziokultur und das Nachwuchsprogramm U25.
Der am 30. September vorgestellte Bericht der Ostbeauftragten 2026 hebt die Bedeutung von Soziokultur für kulturelle Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Entwicklungsmöglichkeiten in Ostdeutschland hervor. Ausdrücklich genannt werden dabei der Fonds Soziokultur und dessen Nachwuchsprogramm U25. Vor diesem Hintergrund kritisiert der Bundesverband Soziokultur die für 2027 geplanten Kürzungen beim Fonds und fordert verlässliche Förderbedingungen für soziokulturelle Projekte und Einrichtungen.
Der Bericht der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser, trägt den Titel „In Bewegung bleiben. Was Menschen voranbringt. Was Chancen schafft.“ und widmet der Kulturförderung ein eigenes Kapitel. 

Mehr unter https://soziokultur.de/ostbericht-2026-unterstreicht-bedeutung-der-soziokultur/

zurück

2.1.5. Regionale Beratungs-, Vernetzungs- und Förderstellen für Kulturakteure in ländlichen Räumen

Kulturelle Teilhabe ist in ländlichen Räumen oft mit besonderen Herausforderungen verbunden: Große Entfernungen, geringe Dichte an Einrichtungen und begrenzte Ressourcen erschweren den Zugang zu Kulturangeboten. Umso wichtiger sind Strukturen, die Akteurinnen und Akteure vor Ort vernetzen, beraten und fördern. „Regionale Kulturbüros“ übernehmen diese Aufgabe – sie stärken lokale Initiativen, schaffen Verbindungen zu Politik und Verwaltung und tragen dazu bei, dass Kultur auch jenseits der Metropolen sichtbar und wirksam bleibt.

Mehr unter https://nationalatlas.de/nadbeitrag/regionale-beratungs-vernetzungs-und-foerderstellen-fuer-kulturakteure-in-laendlichen-raeumen/

zurück

2.1.6. Bericht zur Lage der Zivilgesellschaft in Deutschland 2026

Zivilgesellschaft in Deutschland erweist sich als resiliente Kraft und bleibt ein widerstandsfähiger, dynamischer und anpassungsfähiger Teil der Gesellschaft – trotz zahlreicher Herausforderungen wie einem stärker werdenden Ökonomisierungsdruck oder einem zunehmenden Wettbewerb um öffentliche und private Mittel. Zu diesem Befund kommt der Bericht »Zivilgesellschaft in Deutschland 2026: Daten, politische Rahmenbedingungen, zentrale Entwicklungen« des BBE-Mitglieds Maecenata Stiftung. Die Autor*innen Siri Hummel, Laura Pfirter, Sascha Nicke und Janek Oellers führen dies auf vielfältige Anstrengungen, breite gesellschaftliche Rückendeckung und neue Kooperationsformen zurück, unterstreichen jedoch, dass dies keine Selbstverständlichkeit sei. Sie mahnen einen wirksamen Schutz des zivilgesellschaftlichen Handlungsraums an.

Mehr unter https://www.ssoar.info/

zurück

2.1.7. Fonds Soziokultur: Einreichungsfrist endet am 2. November!

Noch bis zum 2. November 2026 können Anträge für die Allgemeine Projektförderung und das Förderprogramm U25 des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Gefördert werden innovative und partizipative Kulturprojekte, die Menschen aktiv einbeziehen. Das Programm U25 richtet sich gezielt an junge Menschen unter 25 Jahren, die eigene Projektideen umsetzen möchten.

Mehr unter https://www.fonds-soziokultur.de/de/foerderung

zurück

2.1.8. Jetzt bewerben: Realisierungsphase von „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen”

Bewerbungsschluss: 12.2.2027

Wie müssen sich Kulturinstitutionen für die Zukunft aufstellen, wie können sie offener, zugänglicher und resilienter werden? Die Realisierungsphase von „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ unterstützt Modellprojekte, die eine umfassende institutionelle Transformation anstreben. Ab jetzt können Anträge eingereicht werden. Ziel dieser zweiten Förderphase ist es, dass Kulturinstitutionen gemeinsam mit Kulturpolitik und Verwaltung mutige Zukunftsmodelle umsetzen. Nun ist es soweit: Die Ausschreibung für die Realisierungsphase des Programms startet. Kulturinstitutionen und Verbünde können sich ab sofort mit ihren Plänen bewerben. 
Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen, Verbünde von Kultureinrichtungen und Kommunen als Trägerinnen von Kultureinrichtungen. Antragsberechtigt sind auch Kultureinrichtungen und Kommunen, die in der Orientierungsphase nicht gefördert wurden.

zurück

2.1.9. 12. Innovationspreis Soziokultur Preisverleihung

Konflikte gehören zu einer offenen Gesellschaft. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen. Was passiert, wenn Konflikte nicht vermieden, sondern gestaltet werden? Gibt es Ideen für Kulturprojekte, in denen Streit als respektvolles und konstruktives Mittel verstanden wird; in denen Widerstand nicht allein gegen, sondern auch für die Suche nach einer gemeinsamen Basis steht?
Das Kuratorium des Fonds Soziokultur hat für den 12. Innovationspreis Soziokultur Projekte nominiert, die sich mit konstruktiven Settings für Konflikte auseinandersetzen. Die Ausschreibung zielte darauf, mit künstlerischen, kulturellen Mitteln die destruktive Hitze und Hetze aus Konflikten und Begegnungen zu nehmen und den respektvollen Umgang in unserer Gesellschaft zu gewinnen.
Die Preisträger*innen werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 26. November 2026 um 18 Uhr in Leipzig bekanntgegeben.

Mehr Infos und Anmeldung unter https://www.fonds-soziokultur.de/de/innovationspreis/12

zurück

2.1.10. Mehr Sicherheit für freie Künstlerinnenund Künstler: Bundesrat unterstützt Initiative aus Nordrhein-Westfalen

Die soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern ist ein zentrales kulturpolitisches Anliegen. Der Bundesrat hat am Freitag, 16. Oktober 2026, auf Initiative Nordrhein-Westfalens mit breiter Mehrheit einem Antrag des Landes zur Einführung einer weiteren Säule in der Künstlersozialversicherung zugestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, eine Absicherung von Lücken in der Erwerbsbiographie für selbständige Künstlerinnen und Künstler zu schaffen.

Selbständige Künstlerinnen und Künstler werden zwar unter den im Künstlersozialversicherungsgesetz genannten Voraussetzungen in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung versichert. Für die sozialen Risiken, die sich aus temporären Einkommensverlusten ergeben, fehlt aber eine Absicherung. Weder greift eine Arbeitslosenversicherung, noch sind sie im Regelfall wirtschaftlich dazu in der Lage privat vorzusorgen.

Mehr unter https://www.land.nrw/pressemitteilung/mehr-sicherheit-fuer-freie-kuenstlerinnen-und-kuenstler-bundesrat-unterstuetzt

zurück

2.1.11. Bund und Länder vereinbaren Eckpunkte für Kultur und KI

Beim 25. Kulturpolitischen Spitzengespräch in Berlin haben sich Bund und Länder auf das Eckpunktepapier „Fortschrittsagenda Kultur + KI“ und damit auf einen gemeinsamen Rahmen für ihre weitere kulturpolitische Zusammenarbeit im Bereich Künstlicher Intelligenz verständigt. Ziel ist es, den Kultursektor zu einem gestaltenden Akteur im KI-Zeitalter zu machen, Chancen von KI aktiv zu nutzen und Risiken gezielt zu steuern.
Das Papier formuliert ein gemeinsames Zielbild und drei Leitprinzipien: Kunst und Kultur sollen KI verantwortungsbewusst und transparent einsetzen können und dafür verlässliche Rahmenbedingungen und einen klaren Rechtsrahmen erhalten. Kreative, Kultureinrichtungen und Verwaltungen sollen befähigt werden, KI selbstbestimmt zu nutzen und Innovationen zu erproben. Zugleich soll der Kulturbereich zur Entwicklung souveräner KI-Lösungen beitragen und kulturelle Repräsentation sichern.

Mehr unter https://soziokultur.de/bund-und-laender-vereinbaren-eckpunkte-fuer-kultur-und-ki/

zurück

2.1.12. Online-Barcamp: KI in Kunst und Kultur

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Kulturarbeit? Wo kann sie entlasten, neue Möglichkeiten eröffnen oder kreative Prozesse unterstützen? Und wo müssen wir genauer hinschauen, Grenzen setzen und Verantwortung übernehmen?
Am 13. November 2026 lädt der Bundesverband Soziokultur zum “Online-Barcamp: KI in Kunst und Kultur” ein. Im Mittelpunkt stehen eure Erfahrungen, Fragen und Ideen. Ihr könnt Praxisbeispiele kennenlernen, Anwendungen ausprobieren, Herausforderungen diskutieren und das Programm mit einer eigenen Session mitgestalten.

Anmeldung und mehr Infos unter https://soziokultur.de/schwerpunkte/digitalisierung-und-ki/prompt-trifft-praxis/

zurück

2.1.13. EmpCo: Was dürfen wir noch sagen und was besser nicht?

Seit dem 27. September 2026 gelten neue Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition” (EmpCo) verbietet pauschale Aussagen wie „Wir sind ein nachhaltiges Zentrum” oder „Unsere Veranstaltungen sind umweltfreundlich”, wenn sie nicht konkret belegt werden können.
Das Wort Nachhaltigkeit ist damit aber nicht vom Tisch. Einrichtungen dürfen und sollen weiterhin über ihr Engagement sprechen, solange sie konkret benennen, was sie tun, worauf sich eine Aussage bezieht und wie sie belegt werden kann.
In unserem neuen Nachhaltigkeits-Beitrag erklären wir, was EmpCo für soziokulturelle Zentren, Jugendkunstschulen und Kultureinrichtungen konkret bedeutet, welche Formulierungen tragen und welche nicht, und wie die ÖMIS als praktischer Einstieg dienen können. Außerdem: Unsere Klimaschutzkoordination kann euch dabei unterstützen eine belastbare Nachhaltigkeitskommunikation aufzubauen und die ÖMIS umzusetzen. Interessiert? Dann meldet euch gerne bei Awa Winkel.

Mehr unter https://kulturbuero-rlp.de/nr_beitrag/empco-was-kulturelle-einrichtungen-jetzt-bei-der-nachhaltigkeitskommunikation-beachten-sollten/

zurück

2.1.14. Erfahrungsbörse „Bewegte Pflege“

Die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen ist ein wichtiger Baustein für Lebensqualität und ein aktives Altern. Mit der Machbarkeitsstudie „Bewegte Pflege“ erforscht Bureau Ritter aufbauend auf der Initiative „Raus aus dem Heim, rein ins Theater“ Möglichkeiten zur nachhaltigen Förderung von kultureller Teilhabe zwischen Kulturinstitutionen und Pflegeeinrichtungen. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf entsteht daraus ein praxisorientierter Leitfaden. In dieser Erfahrungsbörse werden die Inhalte der Studie „Bewegte Pflege“ sowie konkrete Praxisbeispiele vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Anmeldung unter https://www.eventbrite.de/e/2002501455760?aff=oddtdtcreator

zurück


2.2. Termine, Tagungen, Weiterbildungen

Tagungs- und Weiterbildungstermine

Einen Tagungskalender mit unzähligen Terminen finden Sie bei der Kulturpolitischen Gesellschaft unter https://kupoge.de/veranstaltungen
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz bietet sein Seminare „Kultur & Management“ für 2023 mit zahlreichen Themen Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Mehr unter https://kulturseminare.de

zurück

Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung (neue Fristen)

An dieser Stelle weisen wir auf die Ausschreibungsfristen zum Bundesprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ hin. Alle Programmpartner, bei denen man sich laufend bewerben kann, sehen Sie unter https://www.skubi.com/kultur-macht-stark/programmpartner

zurück
 

2.11.2026 – 5.11.2026, Berlin

11. BBE-Fachkongress im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« 

Mehr unter https://www.b-b-e.de/projekte/patinnen-mentorinnen-und-lotsinnen/fachkongress/

10.11.2026, Berlin

Maecenata Veranstaltung Freiheit und Solidarität – Gegensätze oder Komplementäre Colloquium

Mehr unter https://www.maecenata.eu/terminarchiv/freiheit-und-solidaritaet-gegensaetze-oder-komplementaere/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=einladung_10_november_freiheit_und_solidaritaet_gegensaetze_oder_komplementaere_korrigierte_anmeldung&utm_term=2026-10-19

11.11.2026, Berlin

Nicht neutral – Politische Bildung für Demokratie und Pluralität

Mehr unter https://www.fes.de/50-jahre-beutelsbacher-konsens

12.11.2026 – 14.11.2026, Leipzig

Nachtleben Konferenz STADT NACH ACHT „Safe.Night.Live.“

Mehr unter https://2026.stadt-nach-acht.de/de/programm

12.11.2026, Trier

Fachtag “GemEINSAM – Kulturelle Bildung als Raum wider (Krisen)Überflutung, Jugendeinsamkeit und Demokratiemüdigkeit”/

Mehr unter https://www.kulturseminare.de/seminars/181

13.11.2026, online

Online-Barcamp: KI in Kunst und Kultur – Bundesverband Soziokultur

Mehr unter https://soziokultur.de/schwerpunkte/digitalisierung-und-ki/prompt-trifft-praxis/

16.11.2026 – 17.11.2026, Dresden

„Netzwerk Zero“ in Dresden

Mehr unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/detail/netzwerk_zero_dresden.html#c214917

17.11.2026, Mainz

Fachgespräch 2026: Politik. Bildung. Generationengerechtigkeit. Kinder- und Jugendbeteiligung in der Demokratie

Mehr unter https://www.icer.uni-mainz.de/2026/01/17/fachgespraech-2026/

19.11.2026, Heidelberg

Seminar “Persönlichkeit bewusst gestalten”

Mehr unter https://kulturseminare.de/seminars/161

26.11.2026, Leipzig

12. Innovationspreis Soziokultur Preisverleihung

Mehr unter https://www.fonds-soziokultur.de/de/innovationspreis/12

26.11.2026, Hamburg

Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur – WERKZEUGE FÜR DIE TRANSFORMATION – Wie Stadtteilkultur Wandel gestaltet

Mehr unter https://www.stadtkultur-hh.de/wp-content/uploads/2026/10/Einladung_Ratschlag_2026_Du.pdf

28.11.2026, Koblenz

Kostenfreier Workshop zum Thema Musikrecht – poprlp –

Mehr unter https://www.eventbrite.de/e/kostenfreier-workshop-zum-thema-musikrecht-tickets-2003496027551

1.12.2026, Mainz

Seminar “Sicherheit auf Open-Air Veranstaltungen”

Mehr unter https://kulturseminare.de/seminars/164

1.12.2026 – 2.12.2026, Heilbronn

1. Jahreskonferenz Gaming for Democracy

Mehr unter https://live.invitario.com/de/gaming-for-democracy/registration

21.12.2026 – 22.12.2026, Hamburg

Kultur.Digitalität.Nachhaltigkeit – Abschlusskonferenz – Kulturpolitische Gesellschaft

Mehr unter https://www.kupoge.de/kudina3/abschlussveranstaltung/


2.3. Jobs

2.3.1. Jobs: Bildungsreferent/in LV der Kunstschulen Niedersachsen e.V. 20 Wochenstunden (Hannover)

Der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e. V. wurde 1984 als Fach- und Interessenvertretung gegründet. Heute vereint er 40 Kunstschulen aus ganz Niedersachsen unter seinem Dach.
Für die Entwicklung und Betreuung eines professionellen Fort- und Weiterbildungsangebots für die niedersächsischen Kunstschulen sucht der Landesverband zum 1. Januar 2027 oder später, zunächst befristet bis 31. Dezember 2028, eine/n Bildungsreferent/in (m/w/d) mit 20 Wochenstunden. Bwerebungsfrist ist der 15. November 2026.

Mehr unter https://www.kunst-und-gut.de/wir-suchen-eine-n-bildungsreferentin/

zurück

2.3.2. Jobs: Geschäftsführung Fonds Soziokultur (Bonn)

Der Fonds Soziokultur sucht für den Dienstort Bonn zum 01. Februar 2027 die Geschäftsführung (m/w/d).
Der Fonds Soziokultur fördert seit 1988 zeitlich befristete Projekte im Bundesgebiet, die sich für beispielhafte und innovative Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur, der Kulturellen Bildung und der Medienkulturarbeit engagieren. Ziel der Förderung ist es, die kulturelle und soziale Mitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Aneignung kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen in der Gesellschaft zu stärken. Damit unterstützt der Fonds Soziokultur die Innovation und Weiterentwicklung partizipativer Kulturarbeit in Deutschland. Besondere Programme richten sich an junge Kulturinitiativen als Nachwuchsförderung und unterstützen derzeit den deutsch-britischen Austausch im Praxisfeld der Soziokultur. Der Fonds Soziokultur ist ein gemeinnütziger Verein, dem sieben Bundesverbände aus dem Bereich der Soziokultur und Kulturellen Bildung angehören. Er wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 
Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit, die den Fonds Soziokultur mit ausgeprägter Fachkenntnis, Freude an team- und gremienorientierter Arbeit und sicherem kulturpolitischem Auftreten leitet. Sie haben ein Gespür für gesellschafts- und kulturpolitische Themen und Realitäten und können diese mit den Aufgaben und Aktivitäten des Fonds Soziokultur verbinden. Bewerbungsfrist ist der 15. November 2026.

Mehr unter https://www.fonds-soziokultur.de/de/stellenausschreibung

zurück

2.3.3. Jobs: Leiter*in Sammlung in Dessau-Roßlau

Die Stiftung Bauhaus Dessau sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Leiterin Sammlung. Die Stelle ist mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden zu besetzen. Die Bewerbungen werden bis zum 9. November 2026 entgegengenommen.

Mehr unter https://bauhaus-dessau.de

zurück

2.3.4. Jobs: Pädagogische Fachkraft in Koblenz oder Mainz gesucht!

medien.rlp – Institut für Medien und Pädagogik e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine pädagogische Fachkraft zur Verstärkung des Bereichs “Beteiligung/Partizipation” in der Geschäftsstelle Koblenz oder Mainz. Flexibles Remotearbeiten ist ebenfalls möglich. Die Stelle ist in Teilzeit (50% oder 70%) zu besetzen. Bewerbungen können per E-Mail an bewerbung@medien.rlp.de gesendet werden. 
Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2026. Infos zu medien.rlp

zurück

2.4. Ausschreibungen, Förderungen, Preise, Wettbewerbe

2.4.1. „Landmusikorte 2027“

Bewerbungsschluss: 31.1.2027

Auch 2027 suchen der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester wieder die „Landmusikorte des Jahres“. Die Bezeichnung ist eine Auszeichnung für besonders lebendiges und innovatives Kulturleben im ländlichen Raum. Ländliche Kommunen bis 12.000 Einwohner*innen können sich bis 31. Januar 2027 um den Titel und Preisgelder zwischen 2.000 und 18.000 Euro bewerben. Mit der Auszeichnung würdigen die Verbände musikalische Innovation in ländlichen Regionen und stärken Musikinitiativen sowie Netzwerke. Vergeben werden drei Bundespreise in Höhe von 18.000, 10.000 und 6.000 € sowie zehn Förderpreise à 2.000 €. Das Preisgeld kann für neue Projekte, musikalische Netzwerke und die Zusammenarbeit von Amateurmusik und professioneller Musikszene eingesetzt werden.

Mehr unter https://bundesmusikverband.de/landmusikort/

zurück

2.4.2. Rampenlichter 2027

Bewerbungsschluss: 11.1.2027

Die Ausschreibung für das internationale Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter 2027 ist ab sofort online. Das Festival versteht sich als Plattform für junge demokratische Impulse und präsentiert alle zwei Jahre Performances von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 6 und 27 Jahren. Gesucht werden Tanz-, Theater- oder Tanztheaterstücke, die von jungen Künstler*innen selbst oder gemeinsam mit Erwachsenen entwickelt wurden. Die Festivalwoche findet vom 9. bis 23. Juli 2027 in München statt und beinhaltet ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Mehr unter https://rampenlichter.com/

zurück

2.4.3. Kunstpreise der Stadt Schwabach – Ausschreibung – ortung 15

Bewerbungsschluss: 11.1.2027

Im Rahmen der Schwabacher Kunsttage hat die Stadt Schwabach zwei Kunstpreise in Höhe von 6.000 Euro (1. Platz) und 3.000 Euro (2. Platz) ausgeschrieben. Gesucht sind Kunstschaffende, die 2027 bei ortung 15 Orte und Räume „Im Zei­chen des Goldes“ gestalten und Schwabachs Altstadt in einen Kunstraum verwandeln. Bis zum 11. Januar 2027 haben Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, sich zu bewerben. Zugelassene Techniken und Sparten sind Malerei, Bildhauerei, Grafik, Textilkunst, alle Arten von Installationen, Video, Architektur und Computerkunst.

Mehr unter https://www.schwabach.de/de/kulturamt/infoseiten-kulturamt/13682-ortung-15-die-ausschreibung-fuer-den-wettbewerb-2027-hat-begonnen.html

zurück

2.4.4. Kulturstiftung der Länder: Stipendien für Künstlerinnen und Künstler

Bewerbungsschluss: 15.12.2026


Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten können sich hier um Aufenthaltsstipendien in Italien und Frankreich bewerben. Die Stipendien für die Studienaufenthalte in der Villa Massimo (Rompreis), der Casa Baldi und im Studienzentrum in Venedig werden vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Die Stipendien in den Bundesateliers der Cité Internationale des Arts in Paris ermöglichen die Länder. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird betreut und organisiert durch die Kulturstiftung der Länder.

Mehr unter https://www.kulturstiftung.de/stipendien/

zurück

2.4.5. Kulturstiftung der Länder: Erwerbungsförderung

Bewerbungsschluss: 15.12.2026

Das Spektrum der Förderungen umfasst bedeutende Werke aller Epochen der Malerei, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Fotografie, des Kunstgewerbes, der Musik und Literatur sowie Objekte der Natur- und Technikgeschichte. Ergänzungen von Sammlungen sowie Rückerwerbungen von Sammlungsverlusten oder Rückführungen von Kulturgütern aus dem Ausland bilden einen Schwerpunkt der Förderung. Über die finanzielle Beteiligung an wichtigen Akquisitionen hinaus leistet die Kulturstiftung der Länder auch eine umfassende fachliche Beratung und hilft bei der Suche nach Expertinnen und Experten bzw. nach Fördererinnen und Förderern.
Die Kulturstiftung der Länder fördert die Erwerbung von Kunstwerken und kulturellen Zeugnissen, die für Deutschland von besonderer Bedeutung sind. Die Kulturstiftung der Länder beteiligt sich an Erwerbungen immer nur anteilig.
Anträge können von allen öffentlich zugänglichen deutschen Museen, Bibliotheken und Archiven gestellt werden. 

Mehr unter https://www.kulturstiftung.de/erwerbungsfoerderung/

zurück

2.4.6. Kulturstiftung der Länder: Ausstellungsförderung

Bewerbungsschluss: 15.12.2026

Seit 2009 stellen die 16 Länder ihrer Kulturstiftung Mittel für kunst- und kulturhistorische Ausstellungen von überregionaler Bedeutung zur Verfügung. Um die mannigfaltigen Kulturlandschaften Deutschlands angemessen zu berücksichtigen, werden insbesondere Ausstellungsvorhaben mit regionaler Verankerung bei zugleich internationaler Bedeutung unterstützt. Das Fundament geförderter Schauen sollte dabei stets die eigene Sammlung bilden. 

Mehr unter https://www.kulturstiftung.de/ausstellungsfoerderung/

zurück

2.4.7. Stiftung Deutsches Hilfswerk

Bewerbungsschluss: 10.12.2026

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert soziale Projekte in ganz Deutschland mit Zweckerträgen, die durch den Losverkauf der Deutschen Fernsehlotterie eingespielt wurden.
Möglich ist eine Bewerbung in den Kategorien Soziale Projekte, Quartiersentwicklung, Digitalisierung und Soziale Innovationen.
Vorgeschaltet vor die individuelle Bewerbung ist ein Prüfverfahren: Nur Organisationen, deren Angaben bis zum 10.12.2026 positiv geprüft wurden, können eine Bewerbung einreichen.

Mehr unter https://foerderportal.deutsches-hilfswerk.de/

zurück

2.4.8. KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung

Bewerbungsschluss: 27.11.2026

Die Kulturstiftung der Länder hat die Bewerbungsphase für den KULTURLICHTER-Preis 2026/27 eröffnet. Ausgezeichnet werden innovative Projekte der kulturellen Bildung und Vermittlung, die Museen, Bibliotheken und Archive als offene Orte gestalten, neue Zugänge zu Kulturgut schaffen und Kooperationen mit Bildungspartnern stärken. Der mit 30.000 Euro dotierte »Preis der Länder« würdigt beispielgebende Projekte; der »Preis des Publikums« zeichnet Vorhaben mit überzeugender Gestaltung und Entwicklungspotenzial aus. 

Mehr unter https://www.kulturstiftung.de/kulturlichter/

zurück

2.4.9. „Jugend musiziert“ öffnet sich für Bands

Bewerbungsschluss: 15.11.2026

„Jugend musiziert“ öffnet sich 2027 noch stärker für populäre Musik: Erstmals wird die offene Kategorie „Populäre Stile: Band“ von der Regionalebene bis zum Bundeswettbewerb ausgetragen. Damit bekommen junge Bands die Möglichkeit, sich auf ihrem Weg durch alle Wettbewerbsstufen zu präsentieren und mit anderen Nachwuchsacts zu messen.
Mitmachen können Bands mit zwei bis sechs Personen. Welche musikalischen Stile genau unter „Populäre Stile“ fallen, ist dabei bewusst offen angelegt. Die neue Kategorie richtet sich damit an junge Musiker*innen, die gemeinsam als Band arbeiten und ihre eigene musikalische Sprache entwickeln. Die Teilnahme ist Teil des regulären Wettbewerbswegs: Die Regionalwettbewerbe finden im Januar und Februar 2027 statt, die Landeswettbewerbe im März. Der 64. Bundeswettbewerb Jugend musiziert findet vom 13. bis 19. Mai 2027 in Bonn statt.

Mehr unter https://melodita.de/jugend-musiziert-oeffnet-sich-fuer-bands/

zurück

2.4.10. Förderung “Welcome Alliance Fund – Stay and Belong”

Bewerbungsschluss: 13.11.2026

Der Welcome Alliance Fund – Stay and Belong ist ein Förderprogramm der Welcome Alliance, das Projekte und Initiativen unterstützt, die das Ankommen, die gesellschaftliche Zugehörigkeit und die wirtschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung stärken. Die Förderung richtet sich u.a. an (post-)migrantische Initiativen, zivilgesellschaftliche Organisationen, engagierte Einzelpersonen, Unternehmen und Kooperationen verschiedener Akteur*innen. Je nach Förderformat werden unterschiedliche Summen vergeben.

Mehr unter https://welcome-alliance.org/fund/#bewerben

zurück

2.4.11. Förderung – Otto Brenner Stiftung

Die Otto Brenner Stiftung fördert Projekte, die sich für Demokratie, Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen. Unterstützt werden gemeinnützige Organisationen, Initiativen und andere förderfähige Träger, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen und neue Impulse für eine solidarische Gesellschaft setzen. Im Rahmen des Aktionsfonds können bis zu 3.000 Euro beantragt werden, für besonders innovative Vorhaben stehen Fördermittel von bis zu 15.000 Euro zur Verfügung. Die Anträge werden fortlaufend entgegengenommen.

zurück


3. Europa und die Welt

3.1. FUTURA C: Kultur nachhaltig und inklusiv gestalten

FUTURA C bringt Kulturschaffende und Veranstalter:innen aus Deutschland und Frankreich zusammen, um gemeinsam neue Wege für nachhaltige, inklusive und zukunftsfähige Kulturveranstaltungen zu entwickeln. In internationalen Workshops werden Wissen, Erfahrungen und praktische Methoden ausgetauscht und auf die eigene kulturelle Arbeit übertragen.
Für das letzte Workshoppaar im November sind noch Plätze frei. Die Workshops widmen sich den Themen kulturelle Rechte und Nachhaltigkeit in Kulturorganisationen.
Am 9. November 2026 findet in Kooperation mit dem CHANCE Festival in Düsseldorf der Workshop „Everything Stays Different – Sustainability as an Opportunity for Cultural Organisations“ statt. Gemeinsam werden konkrete Möglichkeiten erarbeitet, Nachhaltigkeit in Strukturen, Programmen und Entscheidungsprozessen von Kulturorganisationen zu verankern.

Mehr unter https://kulturland.rlp.de/aktuelles/detail/futura-c-kultur-nachhaltig-und-inklusiv-gestalten

zurück

3.2. „Cultural Bridge“ fördert binationale Kooperationsprojekte zwischen Deutschland und UK

Bewerbungsschluss: 10.2.2027

Die neue Ausschreibungsrunde des binationalen Förderprogramms „Cultural Bridge“ startet: Bewerbungen werden ab dem 4. Januar 2027 entgegengenommen. Das Programm unterstützt Kulturorganisationen aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich dabei, bestehende Partnerschaften weiterzuentwickeln und gemeinsam künstlerische Projekte und Praktiken im Bereich Social Arts zu gestalten.
Gefördert werden in dieser Runde ausschließlich bereits bestehende Partnerschaften mit bis zu 30.000 Pfund pro Partnerschaft. Im Fokus stehen insbesondere kleinere Kunst- und Kulturorganisationen, Organisationen außerhalb großer Städte sowie Akteur*innen, die mit lokalen Gemeinschaften arbeiten und Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion fördern.

Mehr unter https://www.fonds-soziokultur.de/de/culturalbridge#weiterlesen

zurück

3.3. Jugendkultur- und Fachkräfteaustausch 2027 weltweit

Bewerbungsschluss: 31.1.2027

Die BKJ unterstützt Akteure der Kulturellen Bildung, die in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern Jugend- und Fachkräftebegegnungen durchführen möchten. Als Partner und Zentralstelle des Bundesjugendministeriums berät die BKJ zu Inhalt, Planung und Finanzierung von digitalen und analogen Begegnungsformaten und kann auf Antrag Fördermittel aus dem Kinder- und Jugendplan vergeben.
Antragsberechtigt sind außerschulische gemeinnützige Organisationen aus Deutschland, die in der Kulturellen Bildung aktiv sind, und die gemeinsam mit einem oder mehreren Projektpartner/n aus dem Ausland eine Begegnungen planen und umsetzen möchten. Neu ist: ab 2026 können nur Träger gefördert werden, die ein qualifiziertes Schutzkonzept haben, oder nachweisen, dass sich dieses in Entwicklung befindet.

Mehr unter https://www.bkj.de/projekte/jugend-kultur-austausch-weltweit/jugend-kultur-austausch-weltweit-foerderbedingungen/

zurück

3.4. Neue Ausschreibung: Europäische Literaturübersetzungen 2027 

Bewerbungsschluss: 27.1.2027

Das EU-Kulturförderprogramm Kreatives Europa KULTUR unterstützt mit dem Förderbereich Literaturübersetzungen („Circulation of European Literary Works“) die Übersetzung und Verbreitung europäischer Werke. Gefördert werden Buchpakete mit mindestens fünf Werken, deren Autor:innen aus einem der Creative Europe-Programmländer stammen oder dort ihren festen Wohnsitz haben. Mit einem Budget von ca. 5 Millionen Euro werden etwa 40 Projekte bewilligt, die zwischen 100.000 und 300.000 Euro erhalten. Ziel ist es, die vielfältige europäische Literatur sichtbar zu machen und den kulturellen Austausch zu fördern.

Mehr unter https://kultur.creative-europe-desk.de/foerderung/literaturuebersetzungen/

zurück

3.5. “Nordic Currents”

Bewerbungsschluss: 1.11.2026

Um kulturelle Verbindung zwischen den nordischen Staaten (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Grönland sowie den Färöischen und den Åland Inseln) und ihren Nachbarstaaten auszubauen, bietet der Nordische Rat mit seiner Ausschreibung für die Kulturinitiative “Nordic Currents“ (Nordische Strömungen) Förderungen zwischen 100.00 und 800.000 Euro an. Ziel sind langfristige kulturelle Verbindungen und Austausche. Projekte können sich u.a. mit Musik, Literatur, Film, Ausstellungen, Theater oder interdisziplinären Kollaboration befassen. Bewerbungen werden u.a. von kulturellen Organisationen, Festivals und weiteren Akteuren aus dem Kunst– und Kulturbetrieb angenommen sowie u.a. auch von Botschaften. Die Projekte sollen zwischen Anfang Juni 2027 und Anfang Juni 2028 stattfinden.

zurück


4. Literaturtipps

4.1. Kulturpolitische Mitteilungen • Heft 194 • III/2026: Wi(e)der die Wut

Erstarren ist keine Option, Handeln ist gefragt. Wie können wir Demokratie stärken und denjenigen den Rücken freihalten, die sich vor Ort für sie einsetzen? Der 13. Kulturpolitische Bundeskongress „Wi(e)der die Wut. Kulturpolitische Netzwerke gegen Autoritarismus“ brachte am 11. und 12. Juni 2026 rund 1.000 Menschen zusammen. Die besondere Vielfalt der Perspektiven, Disziplinen und Generationen prägte den Austausch: Akteur*innen aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Kunst, junge Stimmen und internationale Gäste diskutierten in vielfältigen Formaten über Wege aus Polarisierung und gesellschaftlichen Verlusterfahrungen. Die Beiträge dieser Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen greifen zentrale Debatten auf – von Verlust und Emotionalisierung über Kulturfinanzierung bis zur Kraft solidarischer Netzwerke. Sie zeigen: Kulturpolitik ist Demokratiepolitik. Jetzt erst recht!

Mehr unter https://kupoge.myshopify.com/products/kulturpolitische-mitteilungen-heft-194-iii-2026-wieder-die-wut

zurück

4.2. infodienst Magazin für kulturelle Bildung 161: Hello Future. Von Wildwuchs, Widerstand und Weltentwürfen

Was brauchen Kinder und Jugendliche, um in Krisenzeiten zu wachsen und Zukunft zu gestalten? Zwischen Klimawandel, Kriegen, gesellschaftlicher Polarisierung und dem Sog digitaler Medien braucht man Freiräume für Neugier, Eigensinn und eigene Ideen. Die neue Ausgabe zeigt, wie kulturelle Bildung solche Räume öffnet: Im Spiel, im künstlerischen Experiment und im gemeinsamen Gestalten können junge Menschen Ängste ausdrücken, Gewohntes hinterfragen, Zukünfte neu denken und erfahren, dass ihre Stimme zählt.
Inspiriert von den 8. Bayerischen Jugendkunstschultagen »wachsen, wuchs, gewachsen« fragt das Heft nach einem guten Leben jenseits grenzenlosen Wachstums. Die Beiträge beleuchten psychisches Wohlbefinden, Adultismus, Klimagerechtigkeit und „reale Utopien“. Sie stellen Projekte vor, in denen junge Menschen Zukünfte erproben. Denn diese brauchen keinen Masterplan, sondern mehr viel Orte, an denen Neues entstehen darf: eigensinnig, solidarisch und manchmal wild.

Mehr unter https://www.bjke.de/infodienst.html

zurück

4.3. Politik & Kultur 7-8/26

Die neue Ausgabe 9–10/2026 von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, nimmt diese Öffnung der Archive zum Anlass für den Schwerpunkt „Was wir erinnern (wollen). NS-Akten und die blinden Flecken des Kulturbetriebes“.
In den vergangenen Jahren haben wissenschaftliche Untersuchungen die personellen und institutionellen Kontinuitäten zwischen der NS-Zeit und der Bundesrepublik offengelegt – unter anderem in Bundesministerien, Justiz, Medizin und Psychiatrie. Der Kulturbereich blieb dabei lange weitgehend unter dem Radar. Zwar standen verfolgte, ins Exil gezwungene oder in der sogenannten inneren Emigration lebende Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt der Erinnerung. Weniger kritische Aufmerksamkeit erhielten jedoch jene Personen, Netzwerke und Strukturen, die den Kulturbetrieb nach 1945 weiter prägten. Besonders sichtbar werden diese Kontinuitäten bis heute bei Restitutionsforderungen der Nachkommen von NS-Verfolgten.
Der Schwerpunkt fragt deshalb, wie der Kulturbetrieb seine eigene Vergangenheit aufgearbeitet hat, wo weiterhin blinde Flecken bestehen und was die neue Zugänglichkeit der NS-Akten für die Erinnerungskultur bedeutet. Dabei richtet sich der Blick unter anderem auf Archive, Musik, Film, Theater, Literatur und die europäische Erinnerungspolitik.

Mehr unterhttps://politikkultur.de/archiv/ausgaben/nr-9-10-26/

zurück

4.4. The Day After. Strategien für die demokratische Zivilgesellschaft angesichts einer rechtsextremen Landesregierung

Die kürzlich von neun west- und ostdeutschen Autor*innen gemeinsam herausgegebene Handlungsempfehlung beschäftigt sich mit der Frage, wie demokratische Organisationen und Initiativen angesichts einer AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt handlungsfähig bleiben können. Besonders betont wird die Bedeutung langfristiger Solidaritätsstrukturen über Sachsen-Anhalt hinaus, damit die Zivilgesellschaft nicht allein von staatlichen Ressourcen innerhalb des Bundeslandes abhängig bleibt. Zugleich plädieren die Autor*innen dafür, autoritäre Veränderungen und Angriffe systematisch zu dokumentieren und öffentlich sichtbar zu machen.

Mehr unter https://www.miteinander-ev.de/wp-content/uploads/2026/09/The-Days-After_Empfehlungen-fuer-die-Zivilgesellschaft.pdf

zurück

4.5. Zentrum für Kulturelle Teilhabe veröffentlicht neuen Leitfaden zum Thema Transformation

In der dritten Ausgabe der HOW-TO-Reihe skizzieren die Autorinnen Nicole Amsbeck, designierte Leiterin des Städtischen Bühnenhauses Wesel, und Christina Barandun, systemische Kultur- und Organisationsberaterin, wie Führungskräfte Transformationsprozesse an ihren Kultureinrichtungen erfolgreich initiieren und zum Laufen bringen können.

Mehr unter https://www.laks-bw.de/aktuell/zentrum-fur-kulturelle-teilhabe-veroffentlicht-neuen-leitfaden-zum-thema-transformation?_token=cdcd4b976e

zurück

4.6. Aktuelle kubi-Ausgabe: Freiwilligkeit – Müssen, Sollen, Können? Wollen!

Freiwilligkeit ermöglicht, dass etwas entstehen kann, ohne dass das Ergebnis vorgegeben wird. Gerade in der Kulturellen Bildung ist diese Freiheit zentral. Denn vieles, was hier entsteht, lässt sich weder verordnen noch planen. Doch was geschieht mit Freiwilligkeit in einer Welt voller Zwänge, Verdichtung, enger Rahmen und Regeln? Wie kann Freiwilligkeit in der Kulturellen Bildung bewahrt werden, wenn gleichzeitig immer mehr Erwartungen an sie gestellt werden? In der neuen kubi-Ausgabe No. 30 „Freiwilligkeit – Müssen, Sollen, Können? Wollen!“ richten wir den Blick auf verschiedene Facetten von Freiwilligkeit.

Zur aktuellen Ausgabe

zurück

4.7. Dittmann/ Steiner: Policy-Handbuch für die Zivilgesellschaft

Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Anliegen in politische Entscheidungsprozesse einbringen? Ein neues Policy-Handbuch der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vermittelt dazu praxisorientiertes Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Es erläutert unter anderem, wie Gespräche mit Abgeordneten vorbereitet und geführt werden können, was bei der Teilnahme an parlamentarischen Anhörungen zu beachten ist und wie Organisationen Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben einreichen können. Darüber hinaus zeigt das Handbuch verschiedene Wege auf, mit politischen Forderungen Gehör zu finden und Einfluss auf politische Prozesse zu nehmen.

Policy Handbuch

zurück

4.8. Podcast STIFTOPHON #29: Wenn viele gemeinsam stiften

In der am 15. September 2026 veröffentlichten Podcast-Folge von »STIFTOPHON – zugehört« geht es um Bürgerstiftungen. Bernadette Hellmann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Aktive Bürgerschaft, erläutert, wie Bürgerstiftungen gegründet werden, welche Funktion Stiftungsfonds haben und welche Bedeutung die zehn Merkmale einer »echten« Bürgerstiftung haben. Im Mittelpunkt steht das Modell der Bürgerstiftung als Möglichkeit, Menschen, Geld und Ideen für die Entwicklung des lokalen Umfelds zusammenzubringen. Der Podcast von DIE STIFTUNG widmet sich verschiedenen Bereichen der Stiftungsarbeit und des gemeinnützigen Sektors. STIFTOPHON ist der Podcast von DIE STIFTUNG, der sich unter dem Motto »Zugehört und nachgefragt« allen Bereichen der Stiftungsarbeit und des gemeinnützigen Sektors widmet.

Hier geht es zum Podcast

zurück

4.9. Auftakt der neuen Podcast-Staffel mit Şeyda Kurt

Was bedeutet es, in einer Welt voller Krisen, wachsendem Rechtsruck und Zukunftsängsten an Veränderung festzuhalten? In Folge 48 unseres Podcasts NEXT GENERATION spricht Moderator Hamzi Ismail mit der Autorin, Publizistin und Moderatorin Şeyda Kurt über die politische Kraft von Literatur und Kultur, über Hass und radikale Zärtlichkeit und darüber, wie Gefühle Menschen mobilisieren können. Kurt erzählt, wie sie durch ihre Familie, migrantische Selbstorganisationen und das Aufwachsen in Köln-Kalk politisch geprägt wurde. Ein Gespräch über Kapitalismuskritik, Solidarität und die Frage, wie wir uns trotz aller Widersprüche eine bessere Zukunft vorstellen und gemeinsam für sie kämpfen können.

Zur Podcastfolge

zurück



Impressum

veröffentlicht: 23.04.2026 – Impressum

Kulturbüro Rheinland-Pfalz
in Trägerschaft von Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V.
Stellv. Geschäftsführerin
Britta Lins
C.-S.-Schmidt-Str. 9
56112 Lahnstein
Tel. 02621/ 62 31 5-0
info@kulturbuero-rlp.de
Kulturbüro: https://kulturbuero-rlp.de

Kultur & Management: https://kulturseminare.de
Soziokultur & Kulturelle Bildung RLP e.V.: https://lag-sozkul.de
Servicestelle Kulturelle Bildung: https://www.skubi.com
Freiwilligendienste: https://www.freiwillig-rlp.de
P.S. Einige Ausschreibungen übernommen von „JISSA – JugendInfoService Sachsen-Anhalt“ und vom Bergisch Gladbacher Kultur-Ticker. Vielen Dank

Hier geht es zu unserer Datenschutzerklärung: https://kulturbuero-rlp.de/datenschutz

zurück