Kategorie: freie-Szene-news
Literaturtipp III:
Der vom Kinder- und Jugendtheaterzentrum herausgegebene Schauspielführer JUGENDTHEATERSTÜCKE liegt ab sofort in der vierten, erweiterten Auflage vor. Die Loseblattsammlung enthält nun Beschreibungen von 58 aktuellen, viel gespielten Stücken für das Jugendtheater. Neu aufgenommen wurden „Der Ball ist rund“ von Thomas Ahrens, „The killer in me…“ von Andri Beyeler, „Nellie Good Bye“ von Lutz Hübner, „FSK 16“ von Kristo Šagor und „Blue Print“ von Tajana Rese. Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, h.fangauf@kjtz.de, www.kjtz.de.
Termine
15.-16. Okt., Heidelberg 16. Jugendkunstschultage Baden-Württemberg Tagung, Vorträge, Workshops, Ausstellungen, Performances Jugendkunstschule Heidelberg e.V., Tel. 06221/861486, www.jukusch.de 20.-21. Okt., Unna 9. Jugendkunstschultage NRW „Bilden mit Kunst und Kultur“ ist das Thema des 9. Jugendkunstschultags NRW. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie kulturelle Bildung wirkt und was sie bewirken kann. Prominente Eröffnungsredner sind unter anderem Armin Laschet, Nordrhein- Westfalens neuer Jugendminister (angefragt) und der Kunstwissenschaftler Prof. Dr. Michael Bockemühl, Privatuniversität Witten-Herdecke. Information und Programm sind erhältlich bei der LKD, Tel. 02303-69324, info-lkd@lkd-nrw.de 27.-28. Okt., Berlin Qualität von Kooperationen zwischen Trägern kultureller Jugendbildung und Ganztagsschulen Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ), www.kultur-macht-schule.de…
Rechnungen per PDF?
Will frau eine Rechnung per Fax oder eMail verschicken, weil das billiger und schneller ist, kriegt sie es mit dem UStG zu tun, das in § 14 regelt, das solch eine Rechnung dann eine qualifizierte elektronische Signatur mit einer qualifizierten Anbieter-Akkreditierung braucht. Das hört sich kompliziert an und ist es auch: Für den "kleinen" Künstler nicht praktikabel. Ausnahme: Versand der Rechnung per altertümlicher Faxnudel zu ebensolchem Standard-Faxgerät ist erlaubt (kein Fax aus und zum PC!). Was eben der Gesetzgeber so als Standard bezeichnet. Rechnungen als PDF-Dokument mit Acrobat-Writer oder einem anderen Programm, oft direkt aus der Buchführung heraus erstellt, sind…
Fördervereine für öffentlich-rechtliche Einrichtungen
Aufgrund der Änderung des § 58 AO durch das Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und weiterer Gesetze ist für die Steuerbegünstigung von Fördervereinen für öffentlich-rechtliche Einrichtungen nicht mehr erforderlich, dass die Empfängerkörperschaft selbst steuerbegünstigt ist. Die Beschränkung des Gemeinnützigkeitserfordernisses auf Körperschaften des privaten Rechts bedeutet zugleich, dass Zuwendungen, die unmittelbar an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts geleistet werden, auch dann steuerlich anzuerkennen sind, wenn sie in einem nicht gemeinnützigen Betrieb gewerblicher Art zu steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden. FinMin Schleswig-Holstein – 20.09.2004 – VI 325 – S 0177 – 001 Volltext im Abo-Bereich unter: www.vereinsknowhow.de/rechtspr/steuer/abo/0643.htm.
Beteiligung an gewerblichen Unternehmen als Satzungszweck
Eine Satzungsbestimmung, wonach die Beteiligung an gewerblichen Unternehmen zulässig ist, ist gemeinnützigkeitsschädlich, wenn sich nicht durch Auslegung eine Einschränkung dahingehend ergibt, dass lediglich die Beteiligung an gemeinnützigen Unternehmen zulässig sein soll. FG Hamburg – Urteil v. 4.03.2005 – VII 312/02 Volltext im Abo-Bereich unter: www.vereinsknowhow.de/rechtspr/steuer/abo/0653.htm.
Antworten von SPD, CDU, FDP, Bündnis90/Die Grünen und Die Linkspartei.PDS auf die Wahlprüfsteine des Deutschen Kulturrates
Die Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien können als PDF gelesen werden unter http://kulturrat.de/dokumente/puk/puk2005/wahlpruefsteine.pdf.
Mythos Sponsoring
Mit rund 400 Millionen Euro unterstützen deutsche Unternehmen jährlich Kulturprojekte aller Sparten. Dennoch gibt es bundesweit nur wenige Firmen, für die Kultursponsoring fester Bestandteil des unternehmerischen Marketingkonzeptes ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung von Gregor Leschig, die im Auftrag des Fachbereichs Kultur von ver.di NRW entstand. Unter dem Titel "Mythos Sponsoring. Kultursponsoring: Finanzierungsinstrument der Zukunft?" erschien nun eine Publikation der Ergebnisse, die kostenfrei über ver.di, Landesbezirk NRW, Karlstrasse 123-127, 40210 Düsseldorf bezogen werden kann bzw. zum Download unter www.verdi.de/0x0ac80f2b_0x02755ce6;internal&action=verdi_show_listenkopf_seite.action bereit steht..
Kulturelle Bildung stärken
In einer Erklärung haben sich die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung anlässlich des Kongresses »publikum.macht.kultur.« an die Öffentlichkeit gewandt und eine Stärkung der kulturellen Bildung gefordert. Es heißt darin: »Das Sich-Einlassen auf die Künste sollte in den Kindergärten und Grundschulen beginnen. Es sollte sich durch alle Lebensstadien und Bildungsangebote ziehen. Kunst- und Musikunterricht, erteilt von ausgebildeten Kunst- und Musiklehrern, gehört an jede Schule. (…) Je früher sich Publikum bildet, desto gebildeter, sensibler und interessierter wird es später sein. Kulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselkompetenz für die Kunst des Lebens. Zeitgemäße Kulturpolitik verfolgt deshalb einen integralen Ansatz, der Kultureinrichtungen,…
Neue Datenbank 'KiS – KUNST IN SCHULEN'
Die neue Datenbank KiS – KUNST IN SCHULEN soll die Vernetzung von Künstlern/Künstlerinnen, Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen erleichtern, indem Theater- und Filmschaffende, Autoren und Übersetzer, Musiker, Tänzer, bildende Künstler und kulturelle Einrichtungen bundesweit und verbandsübergreifend erfasst und mit ihrem Angebot für die Arbeit mit Kindern und jungen Menschen vorgestellt werden. LehrerInnen, Kultur- und SozialpädagogInnen, lehrend und erzieherisch Tätige können über eine Suchmaske, die Detail- und Kombinationssuchen ermöglicht, ihre Kooperationspartner gezielt aussuchen. KiS – KUNST IN SCHULEN ist ein verbandsunabhängiges, nicht auf Gewinnerzielung hin orientiertes Projekt, das durch privatwirtschaftliches Sponsoring finanziert wird. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr unter www.kunst-in-schulen.de.
Die 'Goldene Göre' des Deutschen Kinderhilfswerks
Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Schülerinnen und Schüler, Kinder, Jugendliche und engagierte Erwachsene bundesweit zur Teilnahme an der mit 18.000 Euro dotierten "Goldenen Göre" auf: Die "Goldene Göre", das ist der Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt. Der Preis richtet sich ganz ausdrücklich auch an Projekte aus dem Bereich der Kinderkultur! Mehr unter www.dkhw.de (dort auf Aktivitäten/Förderpreise) oder bei Michael Kruse (kruse@dkhw.de) unter Tel. 030 – 30 86 93 11