Kategorie: freie-Szene-news
E-Mail und Faxversand
Seit dem 1. Januar 2007 gelten für geschäftliche E-Mails die gleichen Formvorschriften wie für Geschäftsbriefe: Elektronische Schreiben von Kaufleuten an ihre Geschäftspartner müssen demnach zumindest die Firmenbezeichnung, den Rechtsformzusatz, die Anschrift und die Handelsregisternummer enthalten. Die meisten Freiberufler, Vereine, Einzelunternehmer und "GbRs" sind nicht betroffen, da sich die verschärften Korrespondenz-Vorschriften im Handelsgesetzbuch (HGB) sowie im GmbH- und Aktiengesetz befinden. Also gelten sie nur für "richtige" Kaufleute. Betroffen sind demnach: Kapitalgesellschaften (GmbHs und AGs), ins Handelsregister eingetragene Personengesellschaften (OHGs und KGs) sowie eingetragene Einzelunternehmer (e.K.). www.akademie.de/fuehrung-organisation/recht-und-finanzen/tipps/recht/gesetzliche-formvorschriften-fuer-geschaeftliche-e-mails.html
Tätowierer kein Künstler im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes
Das Bundessozialgericht hat am 28.2.07 entschieden, dass Tätowierer keine Künstler im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes sind und daher auch nicht in die Künstlersozialkasse aufgenommen werden können. Künstler im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes ist, „wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, ausübt oder lehrt. Publizist im Sinne dieses Gesetzes ist, wer als Schriftsteller, Journalist oder in anderer Weise publizistisch tätig ist oder Publizistik lehrt“. Ein selbständiger Tätowierer wollte in die Künstlersozialversicherung aufgenommen werden und stellte die künstlerischen Elemente seiner Tätigkeit heraus. Nachdem zuerst die Künstlersozialkasse, dann das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen die künstlerische Tätigkeit verneint haben und feststellten, dass es sich dabei um ein Kunsthandwerk…
Fonds Soziokultur
Zweimal jährlich ruft der Fonds Soziokultur TrägerInnen soziokultureller Projekte dazu auf, sich um Fördermittel zu bewerben. Die Ausschreibung für Projekte mit Beginn in der 2. Jahreshälfte 2007 ist komplett offen. Das heißt: Sie ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst– oder Kultursparte gebunden. Vereine und Initiativen mit pfiffigen Ideen für soziokulturelle Projekte sollten sich bewerben! Insgesamt stehen für die Projektförderung im zweiten Halbjahr 2007 zirka 420.000 Euro zur Verfügung. Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das 2. Halbjahr 2007 zu stellen. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2007. Es gilt das…
Mehrgenerationenhäuser
Vier Monate nach dem Beginn des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser, das von Familienministerin Ursula van der Leyen ins Leben gerufen wurde, gibt es schon 200 Mehrgenerationenhäuser (MGH) in Deutschland. 239 weitere werden noch folgen. Die Bundesregierung stellt für das Aktionsprogramm insgesamt 98 Millionen Euro bereit. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten die ausgewählten Häuser jährlich 40.000 Euro. Sie werden zudem durch eine Serviceagentur beraten und in ihren Wirkungen wissenschaftlich begleitet. In der ersten Bewerbungsrunde erhielten fünf Soziokulturelle Zentren den Zuschlag: Die zweite Ausschreibungsphase beginnt ab Frühjahr 2007. Bewerben können sich dann Projekte aus Landkreisen beziehungsweise kreisfreien Städten, in denen bisher noch…
MIXED UP 2007
MIXED UP – der Wettbewerb für Kooperationen der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) – geht ab dem 1. April 2007 zum dritten Mal an den Start! Der unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin Dr. Ursula von der Leyen ausgelobte Wettbewerb zeichnet Träger und Einrichtungen der kulturellen Kinder- und Jugendbildung aus, die gelungene Kooperationen mit allgemein bildenden Schulen durchführen. Vom 1. April bis zum 15. Juni 2007 werden Bewerbungen angenommen, zu vergeben sind insgesamt vier Anerkennungspreise von je 2.500 Euro! Mehr unter www.kultur-macht-schule.de.
Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa
Die Robert Bosch Stiftung lädt ab Oktober 2007 zwölf Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa zur Teilnahme an einem einjährigen Qualifizierungsprogramm nach Deutschland ein. Die Stipendiaten nehmen an Fortbildungen teil, präsentieren in innovativen Projekten die junge Kunst- und Kulturszene ihres Heimatlandes und übernehmen in deutschen Kultureinrichtungen unter Anleitung eines Mentors verantwortliche Aufgaben, die sie für einen Berufseinstieg im Bereich internationales Kulturmanagement im Heimatland qualifizieren. Für die Stipendiaten werden deutschlandweit (außer Berlin) private wie öffentliche Kultureinrichtungen gesucht, die für ein Jahr einen Kulturmanager aufnehmen und als Partner der Stiftung an dem Programm mitwirken möchten. Die Anforderungen an eine Gastinstitution und ein Online-Antragsformular…
Georg-K.-Glaser- Preis
Zusammen mit dem Südwestrundfunk vergibt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz auf Vorschlag einer Jury den mit einer Preissumme von 10.000 Euro (Förderpreis: 3.000 Euro) dotierten Georg-K.-Glaser-Preis. Einsendeschluss ist der 2. Mai 2007. Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren sind, hier leben oder durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz eng verbunden sind. Der Preis wird ohne einen Mottobezug ausgeschrieben. Zugelassen sind alle literarischen Gattungen (Prosa, Lyrik, Szene, Essay etc.). Einzusenden ist ein unveröffentlichter abgeschlossener Text in deutscher Sprache von maximal zehn Schreibmaschinenseiten à 30 Zeilen mit biobibliografischen Angaben an das…
Projekt Futurino von Persil
Um das Angebot von Schulen, Kindergärten, Verbänden und anderen gemeinnützigen Organisationen zu unterstützen, stellt Persil 100 Zukunftspakete im Gesamtwert von 1.000.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Projekte in musischen, kreativen, sportlichen oder sozialen Bereichen. Denn für diese Bereiche steht unser Futurino – mit Kopf, Herz und Körper. Mehr Infos unter http://persil.de/projekt_futurino_04.php.
Kurzfilm-Wettbewerb „Der flotte Dreier"
„Keine Heimat“ sang die Gruppe Ideal in den 80ern. Der Song war ca. drei Minuten lang und hat nicht alles zu dem Thema endgültig und ausführlich gesagt. Er hat jedoch deutlich gemacht, dass es auch andere künstlerische Annäherungen an das Thema gibt als den großen Wurf von Edgar Reitz, der mit ca. 48 Stunden zu Buche schlägt. Das Thema Heimat ist, wenn man will, sehr deutsch und noch längst nicht zu Ende diskutiert. Es changiert irgendwo zwischen Gemütlichkeit und dumpfem Patriotismus. Für den Flotten Dreier, den Wettbewerb für Filme des 23. Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg, die die Drei-Minuten-Grenze nicht überschreiten, hat…
Wettbewerb „Ohr liest mit“
Gemeinsam mit der Aktion Mensch veranstaltet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum dritten Mal den Wettbewerb "Ohr liest mit" – in diesem Jahr unter dem Moto "Familien Band – Wie wollen wir leben?". Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sind aufgerufen, Bücher zum Thema Familie zu lesen und diese in ein Hörspiel oder ein Feature um zu setzen. Der Wettbewerbsbeitrag darf sieben Minuten lang sein und kann als CD, MC oder MP3 zusammen mit einem schriftlichen Manuskript bis zum 23. März 2007 eingereicht werden. Mehr unter www.boersenverein.de/de/126720.