Kategorie: freie-Szene-news
Premieren
An dieser Stelle veröffentlichen wir Premieren rheinland-pfälzischer Theater und Künstler. Die Stücke sind tourfähig. Interessierte Veranstalter nehmen bitte Kontakt zu den Gruppen auf. 31. Mai 2007, Hambacher Schloß bei Neustadt/Weinstraße Chawwerusch Theater mit „hambach2“ Pfingsten 1832. Es ist späte Nacht, der Vorabend zum Hambacher Fest. Draußen hört man Böllerschüsse, Freiheitslieder werden gegrölt. Der Schein der Fackeln fällt in das Wohnzimmer von Familie Abresch in Neustadt. Louise stickt fieberhaft an der Fahne, schwarz-rot-gold. Neben ihr ungeduldig ihr Mann Friedolin. Die Fahne muss morgen fertig werden. Friedolin sieht sich als begeisterter Anführer des großen Zuges auf das Hambacher Schloß. Louise hat da…
Trotz PISA-Schock :
Am 4. April legte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aktuelle Daten zu den Ausgaben für Bildung, Wissenschaft und Forschung von Bund, Ländern, Kommunen und Privatpersonen vor. Die Daten beziehen sich auf die Jahre 2003, 2004 und 2005. Nach dem PISA-Schock im Jahr 2001 wäre zu erwarten gewesen, dass die Bildungsausgaben deutlich ansteigen. Die vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache. Die Bildungsausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich sind zwar leicht angestiegen (von 127,3 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf 128,9 Mrd. Euro im Jahr 2005), dafür sanken die Ausgaben für zusätzliche bildungsrelevante Ausgaben von 20,5 Mrd.…
Deutscher Kulturrat
Der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates wählte am 13. März 2007 in Berlin den ehrenamtlichen Vorstand des Deutschen Kulturrates. Einstimmig wieder gewählt wurden Prof. Dr. Max Fuchs (58) als Vorsitzender, Christian Höppner (50) als Stellvertretender Vorsitzender und Dr. Claudia Schwalfenberg (39) als Stellvertretende Vorsitzende. Die Amtszeit des Vorstands dauert bis März 2009. Prof. Dr. Fuchs tritt damit seine vierte Amtszeit als Vorsitzender des Deutschen Kulturrates an. Christian Höppner wurde zum dritten Mal und Dr. Claudia Schwalfenberg zum zweiten Mal wieder gewählt.
Künstlersozialversicherungsgesetz
Am 22.03. wurde im Deutschen Bundestag die dritte Reform des Künstlersozialversicherungsgesetzes verabschiedet. Protokoll der 1. Lesung am 01.03.07: www.kulturrat.de/pdf/969.pdf. Protokoll 2., 3. Lesung am 22.03.07: www.kulturrat.de/pdf/993.pdf. Publikation zur Reform des Künstlersozialversicherungsgesetzes: Olaf Zimmermann, Gabriele Schulz: Entwurf eines III. Gesetzes zur Änderung des Künstlersozialversicherungsgesetzes. Inhalt: Geschichte und Grundsätze der Künstlersozialversicherung, Arbeitsmarkt Kultur, Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Künstlern und Publizisten, Sonderstellung der Künstlersozialversicherung im Sozialversicherungssystem, Herausforderungen zur Sicherung der Künstlersozialversicherung. Bestellung: www.bmas.bund.de/Navigation/root,did=190034.html. Download: www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Publikationen/kuenstlersozialversicherungsgesetz-entwurf,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf (247 Seiten, PDF 1,3 MB).
Gesundheitsreform 2007 seit 01.04.07 in Kraft
Zweiseitiges Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit mit einer Zusammenfassung der Neuerungen als PDF zum download unter: www.bmg.bund.de/cln_041/nn_600110/SharedDocs/Publikationen/Gesundheit/BMG-G-07011,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/BMG-G-07011.pdf Broschüre: Welche Leistungen werden ausgebaut? Wie wird die medizinische Versorgung besser koordiniert? Die wichtigsten Neuerungen der Gesundheitsreform anschaulich aufbereitet: www.die-gesundheitsreform.de/presse/publikationen/broschueren/index.html
Sachzuwendungen
Seit dem 1. Januar 2007 gibt es die Pauschalierungsmöglichkeit der Einkommensteuer für Sachzuwendungen des Arbeitgebers an Nichtarbeitnehmer und eigene Arbeitnehmer. Die neue Pauschalierungsregelung ist in dem durch das Jahressteuergesetz 2007 eingeführten § 37b Einkommensteuergesetz (EStG) enthalten. Die Finanzverwaltung hatte bereits in den Vorjahren eine Vereinfachung der Besteuerung im Zusammenhang mit der Einladung von Geschäftspartnern und Arbeitnehmern in VIP-Logen (BMF-Schreiben vom 22. August 2005 – IV B 2 – S 2144 – 41/05) sowie bei ähnlichen Veranstaltungen (BMF-Schreiben vom 11. Juli 2006 – IV B 2 – S 2144 – 53/06) eingeräumt. Der Gesetzgeber hat diese Vereinfachung damit bestätigt und ihr…
Private Krankenversicherung
Die privaten Krankenversicherungsunternehmen müssen ab 1. Januar 2009 einen branchenweit einheitlichen Basistarif anbieten. Nach den Vorgaben des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) müssen dessen Vertragsleistungen in Art, Umfang und Höhe den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar sein. Mehr unter www.aok-business.de:80/pad/basistarif_pkv.html
Fortbestand der Mitgliedschaft bei Bezug von Elterngeld
Sofern das Elterngeld bei gleichem Gesamtbudget auf den doppelten Zeitraum (24 bzw. 28 Monate) gestreckt und als halbes Elterngeld gezahlt wird, besteht nach Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 22. Februar 2007 die Mitgliedschaft versicherungspflichtiger Arbeitnehmer in der Kranken- und Pflegeversicherung für die gesamte Dauer des Elterngeldbezuges fort. (aus AOK – PRAXIS AKTUELL direkt 3/2007)
"gGmbH" keine zulässige Angabe der Gesellschaftsform für die Eintragung ins Handelsregister
Die Abkürzung "gGmbH" stellt keine zulässige Angabe der Gesellschaftsform dar und kann nicht im Handelsregister eingetragen werden. OFD Frankfurt – 6.09.2006 – S 2245 A – 2 – St 213 (aus Vereinsknowhow.de – Vereinsinfobrief Nr. 134 – Ausgabe 7/2007 – 11.04.2007)
Mildtätige Vereine
Der Nachweis, dass eine Körperschaft Leistungen an wirtschaftlich hilfsbedürftige Personen erbringt, kann anhand von Erklärungen der unterstützten Person zur Höhe ihrer Einkünfte und Bezüge sowie ihres Vermögens geführt werden Oberfinanzdirektion Chemnitz – S0172-1/4-St21 – 08.12.2006 (aus Vereinsknowhow.de – Vereinsinfobrief Nr. 134 – Ausgabe 7/2007 – 11.04.2007)