Kategorie: freie-Szene-news
Job: Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände sucht Projektassistenz
Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. mit Sitz in der Musikstadt Trossingen ist der Dachverband aller Verbände der instrumentalen Laienmusik in Deutschland und vertritt über die angeschlossenen Strukturen die Interessen von etwa 1,7 Mio. Menschen. Für die zentrale Geschäftsstelle suchen wir bis spätestens zum 01. Januar 2015 eine Projektassistenz (m/w) in Teilzeit (40 Prozent). Bewerbungsfrist ist der 31. August 2014. Die Stellenausschreibung unter www.orchesterverbaende.de/index.php?option=com_content&id=222
»Kulturpolitik auf den Punkt gebracht« – Kommentarsammlung zur jüngeren Kulturpolitik erschienen
Im Juli ist das Buch „Kulturpolitik auf den Punkt gebracht“ erschienen. Autor und Kulturratsgeschäftsführer Olaf Zimmermann gibt in der Neuerscheinung Einblicke in kulturpolitische Debatten der letzten 12 Jahre. Zimmermann hat die Entwicklung der Bundeskulturpolitik von Beginn an kritisch begleitet und sie in den Fokus seiner in Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturates, erschienen Editorials gestellt. Die Editorials sind eine ungewöhnliche Kommentarsammlung zur jüngeren Kulturpolitik. Von armen Künstlern, obsessiven Sammlern, von vielerlei Kooperationsverboten, von kulturell gebildeten Turbokindern, vom nervenden Kulturföderalismus, von der Verderbtheit der computerspielenden Jugend, vom familiären Egotrip der Wagners, von Humboldt’schen- Schloss-Fantasien und bröckelnden Mahnmalen, von ruhmlosen…
»Kreatives Prekariat« – Kulturpolitische Mitteilungen erschienen
»Kreatives Prekariat. Wie lebt es sich von und mit der Kunst?« war Thema des diesjährigen Loccumer Kulturpolitischen Kolloquiums. In der aktuellen Ausgabe der KuMi werden dort gehaltene Vorträge von Alexandra Manske, Michael Söndermann, Dieter Haselbach, Hans Abbing und Adrienne Goehler dokumentiert. Deutschland leistet sich – nach den Verlautbarungen der Kulturpolitiker – die teuerste kulturelle Infrastruktur weltweit und kann nicht dafür sorgen, dass die kulturellen Produzenten von ihrer Tätigkeit auskömmlich leben können? Oder besteht gerade in dem Missverhältnis zwischen Infrastrukturförderung und Künstlerförderung das Problem? Weitere Themen sind u.a. der Referentenentwurf des Kulturfördergesetztes NRW und die Neuerungen beim Künstlersozialabgabesatz. Mehr Informationen sowie…
»Wohin? Woher?« – SOZIOkultur 2-2014 erschienen
2014, ein Jahr voller Jubiläen und Gedenktage: Geschichte hat Konjunktur. Und in vielen Projekten, auch der „Hochkultur“, ist der Umgang mit ihr soziokulturell geprägt – durch Aktivierung, Teilhabe, niedrigschwelligen Zugang, künstlerische Interventionen … Die neue SOZIOkultur zeigt anhand einer Fülle von Beispielen, wie sich aktuelle Geschichts- und Erinnerungsarbeit nach soziokulturellen Prinzipien gestaltet. Mehr unter www.soziokultur.de/bsz/node/1652
Termine
12.-14. Sep. 2014, Tutzing Kulturpolitisches Forum: Kultur- und Kreativwirtschaft aus kulturpolitischer Sicht http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php 17.-18. Sep. 2014, Koblenz Pressetexte: Kreativ und treffend schreiben – Texte, die ankommen … http://kulturseminare.de/seminare/kultur-und-management/pressetexte-ii 26.-28. Sep. 2014, Loccum Bürgerbeteiligung vor neuen Herausforderungen www.mitarbeit.de/forum2014.html, www.loccum.de 6.-8. Okt. 2014, Mannheim Heimaten bewegen – 5. Bundesfachkongress Interkultur www.bundesfachkongress-interkultur-2014.de 26.-29. Jan. 2015, Freiburg 27. Internationale Kulturbörse www.kulturboerse.de
SommerKunstCamp KUNSTREICH 2014 in Koblenz: "Barock reloaded oder was gestern zu heute macht"
50 junge Talente werden sich, unterstützt von 6 Profi-Künstler, vom 18. bis 20. Juli 2014 über drei Tage und zwei Nächte auf dem Fort Konstantin Koblenz in Workshops wie Malerei, Modedesign, Architektur-Zeichnen, Performance/Tanz, Literatur und Video mit dem aktuellen Kultursommerthema beschäftigen. Das Thema hat die Jugendkunstwerkstatt, wie in jedem Jahr, etwas abgeändert. Es heißt “Barock reloaded oder was gestern zu heute macht”. Wieso in aller Welt kommen wir mit einer Epoche als Thema des diesjährigen Kunstreichs um die Ecke? Nun, die Antwort ist einfach: Weil sie uns näher ist, als es uns bewusst ist! Aber lest selbst… Mehr unter www.kunstreich-koblenz.de
Gesetzlicher Mindestlohn bei Praktika: Dt. Kulturrat fordert differenzierte Betrachtung
Die Bundesregierung plant mit der Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns auch die Entlohnung von freiwilligen Praktika gesetzlich zu regeln. In der Diskussion ist als Mindestlohn derzeit ein Betrag von 8,50 Euro/Stunde – auch für Praktikanten. Der Kultur- und Medienbereich wäre von den geplanten Regelungen mit am stärksten betroffen, da hier besonders häufig Praktika absolviert werden. Der Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles sieht die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für Praktikanten nach sechs Wochen Praktikum vor. In seiner aktuellen Stellungnahme wendet sich der Deutsche Kulturrat gegen diese geplante Neuregelung. In sechs Wochen kann es kaum gelingen, tatsächlich einen Eindruck vom Arbeitsfeld zu…
Deutscher Kulturrat spricht sich einstimmig gegen TTIP aus
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, appelliert an die Politik die TTIP-Verhandlungen die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen USA und EU zu stoppen. Der Deutsche Kulturrat fordert darüber hinaus: – die Formulierung eines neuen Verhandlungsmandats, in dessen Formulierung das neu gewählte Europäische Parlament, der Rat und die Parlamente der Mitgliedstaaten einbezogen werden, – die konsequente Ausnahme von Kultur und Medien aus diesem Verhandlungsmandat, – die Beauftragung der neuen EU-Kommission mit einem neuen Mandat die Verhandlungen mit den USA zu einem Freihandelsabkommen aufzunehmen, – die regelmäßige umfassende Information von Parlamenten und Zivilgesellschaft über das neue Verhandlungsmandat und die darauf aufbauenden neuen…
Kulturetat des Bundes steigt auch 2014
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner abschließenden Sitzung 90 Millionen Euro zusätzlich für den Kulturetat 2014 bewilligt. Der Gesamtetat ist damit auf rund 1,29 Milliarden Euro gestiegen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters dankte den Abgeordneten des Haushaltsauschusses: “Mit den zusätzlichen Mitteln erhält die Kulturpolitik im Bund einen weiteren Gestaltungsspielraum für wichtige Zukunftsaufgaben. Der Dramatiker und Schauspieler Johann Nepomuk Nestroy hat einst erkannt: Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen. Ganz offenbar gilt das auch für den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dessen Mitgliedern die Kultur ein Herzensanliegen ist. Die Große Koalition setzt hiermit ein starkes Zeichen. Ich danke allen Parlamentariern sehr für…
KuPoGe: Kultur fair fördern! Keine Klassenbildung im Kulturbereich zulassen!
Die Kulturpolitische Gesellschaft ist besorgt über die zunehmende Ungleichbehandlung von Förderempfängern im Kulturbereich und die Entstehung prekärer Lebenslagen bei den kulturellen Akteuren. Vor allem freie Träger und insbesondere projektbezogen geförderte Einrichtungen und Vorhaben seien davon betroffen, weil die vor allem tarifbedingten Kostensteigerungen in der Regel nicht kompensiert würden. Dadurch entstehe ein Zwei-Klassen-System in der Kultur, das dem Konsens im Kulturbetrieb abträglich sei. Die Kulturpolitische Gesellschaft fordert deshalb Bund, Länder und Gemeinden auf, diese Entwicklung in den Blick zu nehmen und mehr Fairness in der Kulturförderung walten zu lassen. Die komplette Erklärung der KuPoGe unter www.kupoge.de/pressearchiv/pressedok/2014/20140612_kultur_fair_foerdern.pdf