Autor: lnuebling
Kinder- Jugendtheater Speyer lobt Autorenpreis aus
Das Kinder- und Jugendtheater Speyer lädt zusammen mit der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur zum Autorenwettbewerb für Kinder- und Jugendtheater ein. Zum ersten Mal wendet sich eine Ausschreibung gezielt an rheinland-pfälzische Autorinnen und Autoren. Bis zum 30. April können noch nicht aufgeführte Stücke für das Kinder- und Jugendtheater eingereicht werden. Der Autorenwettbewerb „Wortschatz Rheinland-Pfalz“ findet in zwei Kategorien statt. Gesucht werden Stücke für das Kindertheater (bis 12 Jahren) und für das Jugendtheater (ab 12 Jahren), die dazu beitragen die Qualität dramatischer Texte und die Vielfältigkeit an Kinder- und Jugendtheatern zu stärken. Eine Fachjury wählt aus den eingesandten Beiträgen zwei Gewinnerstücke aus,…
Kinobüro Rheinland-Pfalz gegründet
In Sachen Interessenvertretung von Kinos war Rheinland Pfalz bisher fast ein weißer Fleck auf der Landkarte. Seit dem 18. November 2009 ist Bewegung in die Pfälzer Kinolandschaft gekommen. In Mainz trafen sich ein gutes Dutzend vorwiegend Programmkino-Betreiber, um die gemeinsamen Probleme anzusprechen und zu bündeln. Das neu installierte “Kinobüro Rheinland Pfalz” wird fortan als Ansprechpartner der Kinos gegenüber dem Kultur-und Wirtschaftsministerium fungieren. Damit wird nachvollzogen, was in anderen Bundesländern längst funktioniert und zu einer kontinuierlichen Kinoförderung geführt hat. Als erster Schritt wurde das neue “Kinobüro Rheinland Pfalz” als Projektbüro organisatorisch an den Verein Kreml Kulturhaus in Hahnstätten/Zollhaus angebunden. Mehr demnächst…
Festivalstern Figurentheater – Ausschreibung 2010
Der Festivalstern Figurentheater geht wieder auf Tour: Acht Stücke für Kinder und ein Special für Jugendliche und Erwachsene können wieder zu Sonderkonditionen über den Kultursommer gebucht werden. Mit dabei sind „König Sofus und das Wunderhuhn“ vom Hohenloher Figurentheater, „Wie Findus zu Petterson kam“ vom Theaterhaus Alpenrod und „Oh, wie schön ist Panama“ vom FigurenTheaterKünster. Das Special für Jugendliche und Erwachsene kommt in diesem Jahr vom Dornerei Theater mit Puppen, das gemeinsam mit dem Theater Blaues Haus (Krefeld) aus dem berühmten Kinoklassiker „Harold & Maude“ ein originelles Figurentheaterstück gemacht hat. Neben der Geschichte um das ungleiche Paar und Liebe, die keine…
„Manko oder Marktvorteil?“ – Kulturschaffende und Kreative mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz
Die Workshopreihe „Standortfaktor Kreativität“ – initiiert von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, der Multimediainitiative Rheinland-Pfalz sowie den zuständigen Ministerien der Landesregierung – untersucht ausgewählte Bereiche der rheinland- pfälzischen KKK auf ihre Bedeutung als Erfolgsfaktor. „Manko oder Marktvorteil?“ – Diese Frage soll am 04. März 2010, 10:00 Uhr in Kusel (Kreisverwaltung und im Interkulturellen Kompetenzzentrum) mit Künstlern, Kreativen, Verbänden, Gewerkschaften und kommunalen Vertretern diskutiert werden. In welchen KKK-Branchen sind Kreative mit Migrationshintergrund erfolgreich? Nutzen sie den Migrationshintergrund als Wettbewerbsvorteil? Wie sehen zukünftige Bedarfe und Handlungspotenziale aus? Mehr unter www.zirp.de
Rheinland-Pfalz startet virtuelles Migrationsmuseum
Mit „Lebenswege“, dem Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz“, will die Landesregierung die Geschichte und die Kultur der Migration auf zeitgemäße Art erfahrbar machen und vor allem junge Menschen erreichen. Als eines der ersten Online-Einrichtungen seiner Art in Deutschland arbeitet das Projekt die Geschichte der Migration in Rheinland-Pfalz multimedial auf. Das Online-Projekt „Lebenswege“ wurde von der Agentur hpunkt kommunikation aus Schwabenheim umgesetzt. Derzeit konzentrieren sich die Inhalte des Online-Museums auf die Migrationsgeschichte vom ersten Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien 1955 bis zum Anwerbestopp 1973. Im Menüpunkt ‚Ausstellung’ erfährt der Nutzer oder die Nutzerin alles Wesentliche zu dieser Zeit. In Form von Sonderaustellungen stehen…
Deutsche UNESCO-Kommission: Weißbuch „Kulturelle Vielfalt gestalten“ ist erschienen
Der Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche, hat in Berlin das Weißbuch „Kulturelle Vielfalt gestalten“ an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, MdB überreicht. An dem Weißbuch haben u.a. der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände und die Kulturpolitische Gesellschaft mitgearbeitet. In dem Weißbuch werden Maßnahmen vorgeschlagen, wie die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in Deutschland geschützt und gefördert werden kann. So wird u.a. gefordert, dass Bund und Länder das UNESCO-Übereinkommen ressortübergreifend umsetzen müssen, dass Städte und Gemeinden Kulturelle Vielfalt stärker in der kommunalen Politik verankern sollen, dass die Praxis der Kulturförderung sich stärker an den Zielen der UNESCO-Konvention orientieren soll,…
Wichtiges Signal für die Kultur: Kulturausgaben des Bundes steigen erneut
Das Bundeskabinett hat am 16. Dezember 2009 den Regierungsentwurf zum Haushalt 2010 beschlossen. Darin sind für die Kultur zusätzliche Mittel in Höhe von 17 Millionen Euro vorgesehen. Das entspricht einer Erhöhung von 1,5 Prozent. Das Gesamtvolumen des Haushaltes des Kulturstaatsministers beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Seit seinem Amtsantritt 2005 hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann damit eine Steigerung der Kulturausgaben von zehn Prozent erreichen können. Hinzu kommt 2010 die Realisierung zahlreicher Projekte in Höhe von ca. 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II, unter anderem für den Martin-Gropius-Bau und die Stiftung Bauhaus Dessau. Darüber hinaus werden auch aus dem Sonderinvestitionsprogramm Kultur insgesamt…
Deutscher Kulturrat begrüßt Kölner Pläne zur Einführung einer Kulturabgabe
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die Planungen der Stadt Köln, eine „Kulturabgabe“ auf Übernachtungen in der Domstadt einzuführen. Die Hoteliers sollen fünf Prozent jedes Netto-Übernachtungspreises an die Stadt zahlen, die diese Mittel für kulturelle Zwecke nutzen will. Die finanzielle Lage der Kommunen ist prekär. In den letzten Jahren wurden ihnen in zunehmendem Maße ohne finanzielle Entschädigung Aufgaben übertragen, aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise sinken die Gewerbesteuereinnahmen, der im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes gesunkene Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen von 19% auf 7% reißt zusätzliche Löcher in die kommunalen Haushalte. Die Stadt Köln steht vor großen finanziellen Problemen. Sie plant unter…
Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel
Zum Jahreswechseln treten eine Reihe von sozialversicherungsrechtlichen Neuregelungen in Kraft. Steuerliche Änderungen gibt es für Vereine und gemeinnützige Organisationen nicht. Auch aus dem “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” ergeben sich hier keine Änderungen. Künstlersozialversicherung Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung sinkt von 4,4 Prozent auf 3,9 Prozent. Durch die Beitragsabführung an den Gesundheitsfonds erhalten die Krankenkassen von der Künstlersozialkasse keinen Nachweis über die Beiträge der einzelnen versicherten Künstler und Publizisten mehr. Um Probleme z. B. bei der Berechnung von einkommensabhängigen Entgeltersatzleistungen zu vermeiden, wird die Meldepflicht um einen automatisierten monatlichen Melde- und Beitragsnachweis an die zuständige Krankenkasse ergänzt. Umlagesatz für das Insolvenzgeld steigt Der Umlagesatz für…
Einsichtnahme in Mitgliederlisten und Datenschutz
1. Zur Einberufung der Mitgliederversammlung ist ein Beschluss des Vorstands nicht erforderlich. Es genügt, wenn die Einberufung durch solche Personen erfolgt, die zur gerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt sind. 2. Eine Satzungsänderung liegt nur vor, wenn sich die grundsätzliche Zweckrichtung des Vereins ändert. 3. Eine Einsichtnahme in Bücher und Urkunden des Vereins einschließlich der Mitgliederliste kann notwendig sein, um das Vereinsmitglied überhaupt in die Lage zu versetzen, seine Mitverwaltungsrechte in der Mitgliederversammlung geltend zu machen. Das Einsichtsrecht rechtfertigt sich deshalb aus einem notwendigen Vorbereitungsanspruch des Mitglieds und ist nicht auf eine Ausübung in der Mitgliederversammlung beschränkt. 4. Dem berechtigten Interesse…