»Kulturpolitische Mitteilungen Heft 147 IV/2014« erschienen

Schwerpunkt: Freies Theater
Oft sind sie für tot erklärt worden – die Freien Theater, die in den späten 1960er Jahren in der Bundesrepublik entstanden und sich dann unter widrigen Umständen und oft gegen den erklärten Willen der offiziellen Kulturpolitik weiterentwickelt haben. Mittlerweile feiern ihre Formate und Produktionen Erfolge und werden nicht selten von den großen hochsubventionierten Bühnen kopiert. Die Texte im Heftschwerpunkt zeichnen diesen Erfolgsweg der freien darstellenden Künste nach, verschweigen aber auch nicht deren prekäre Lage im Zuge einer weitgehend auf Projektförderung ausgerichteten staatlichen Unterstützung. Mit Martin Heering, Henning Fülle, Alexander Opitz, Jan Deck, Eckhard Mittelstädt und Alexander Pinto kommen ausgewiesene Experten zu Wort, die die Frage, »welches Theater wir heute und für die Zukunft brauchen«, weiter umtreibt.
Debatte: Für eine anwendungsbezogene Kulturpolitikforschung
Die deutsche Kulturpolitik braucht eine verstärkte Kulturpolitikforschung. Diese Forderung ist Bestandteil der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung. Welche Gründe es für das neue Interesse an Kulturpolitikforschung gibt, was eine anwendungsbezogene Kulturpolitikforschung sein könnte und welche Voraussetzungen für ihre Umsetzung nötig wären, erläutert Norbert Sievers.
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