Auf Roter Liste des Kulturrates befindet sich das Theater Trier
Unrühmliche „Ehre“ für das Theater Trier: damit befindet sich erstmals eine rheinland-pfälzische Kultureinrichtung auf der Roten Liste des Deutschen Kulturrates.
Seit sage und schreibe 1802 besteht das Theater Trier als Dreispartenhaus. Kurz nach seinem 200. Geburtstag soll es ihm an den Kragen gehen. Grund: Das Theater soll, so will es die Stadt, eine Million Euro pro Jahr einsparen, was schlichtweg nicht machbar ist. In den Szenarien des jüngst vorgelegten Gutachtens von Dieter Haselbach (“Der Kulturinfarkt”) wird vorgestellt, welche Sparte oder Sparten gestrichen werden könnten. Bespielbetrieb nennt sich das.
Von der Einsparung der 36 Mitarbeiter des Schauspiel-Ensembles bis zur Entlassung sämtlicher künstlerisch Angestellten des Hauses ist alles denkbar. Theater würde in Trier dann nur noch in Form von Gastspielen stattfinden.
www.theater-trier.de