Regine-Hildebrandt-Preis: "Arbeit statt Armut finanzieren"

“Gibt es denn nichts zu tun bei uns? Tausende Aufgaben bleiben auf der Strecke – und mit ihnen viele hunderttausend Menschen” – so lautete das Plädoyer der SPD-Politikerin Regine Hildebrandt für die Schaffung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors. Unter dem gleichen Motto ruft nun die “Stiftung Solidarität” zu einem Wettbewerb auf, der Projekte für arbeitslose Menschen oder für das Gemeinwohl sinnvolle Beschäftigungsprojekte auszeichnet. Vorschläge und Bewerbungen nimmt die Stiftung bis zum 31. Januar 2012 entgegen.
Die Auszeichnung, die nach der vor zehn Jahren verstorbenen brandenburgischen Sozialministerin benannt ist, wird seit 1997 an Projekte zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Armut verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro kommt gemeinnützigen Projekten zugute.
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