Wettbewerb „Vergessen im Internet“

Das Internet vergisst nichts. Es speichert schöne Erinnerungen – aber auch manche persönliche Peinlichkeit. Es weiß, wer wir sind, was wir mögen und was wir suchen. Ist diese ewig präsente Vergangenheit ein Fluch oder ein Segen? Diese Frage stellt ein Wettbewerb des Bundesinnenministeriums und der Akademie der Technikwissenschaften und ruft dazu auf, sich mit dem “ewigen Gedächtnis Internet” zu beschäftigen. Ziel ist es, lauernde Gefahren, aber auch die vielfältigen Chancen aufzuzeigen, die mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Informationen im Internet verbunden sind. Weiter soll der Wettbewerb dabei helfen, nach (technischen) Lösungen für bereits erkannte Problemstellungen zu suchen.
Bewerbungen können in drei Kategorien eingereicht werden: Zum Thema “Chancen und Risiken” werden Beiträge gesucht, die sich mit den Chancen und Risiken des Nicht-Vergessens beschäftigen. In der Kategorie “Umgangsformen und Regeln” sind Analysen und Ideen gefragt, die Antworten darauf geben, wie man sich künftig verhalten sollten, um die Gefahren des ewigen Speicherns zu umgehen. Zur “Technik des Vergessens” werden Ideen für neue technische Programme und Verbesserungen gesucht.
Teilnehmen kann jede/r. Ob Privatperson, SchülerIn, StudentIn oder Unternehmen – der Wettbewerb steht allen offen. Die besten Einsendungen werden mit Preisgeldern in Höhe von 5.000 belohnt. Die Jury hat angekündigt, über diese Gewinne hinaus die Umsetzung guter Ideen zu fördern. Einsendeschluss ist der 31. August 2011.
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