Literaturtipp: Kultur im Ganztag – Neue Wege zum Bildungserfolg

Bildungserfolg ist kein Zufall. Er ist vielmehr auch das Ergebnis einer gelingenden Schule. Schule muss zu einem ganztägigen Lebensort mit alternativen Lernformen und eigenverantwortlichen Lernprozessen werden. Kinder und Jugendliche lernen und setzen sich ein, wenn sie in ihrer Verschiedenheit anerkannt werden. Pluralität ist gefordert bei den Methoden und Zielen.
Kooperation von Jugendkulturarbeit und Schule kann eine Lösung sein. Es geht für beide Seiten darum, neue Herangehensweisen und Strukturen auszuprobieren und Fehler zuzulassen. Die unterschiedlichen Perspektiven machen die Kooperation für den Bildungsprozess so wertvoll. Für kulturpädagogisches Arbeiten ohne Notendruck lassen sich oft auch „schwierige“ Kinder und Jugendliche begeistern. Sie verfügen häufig über ein großes künstlerisches Potenzial, das Künstler oder Kulturpädagogen zu wecken verstehen. Das daraus erwachsende Selbstbewusstsein hat auch positive Rückwirkungen auf den Regelunterricht.
„Kultur im Ganztag“ liefert keine Patentrezepte für gelingende Kooperation. Die Broschüre zeigt aber Wege auf, wie Jugendkunstschulen und kulturpädagogische Einrichtungen das Lernen in eigener Regie, das Ausprobieren und Experimentieren fordern und fördern. Es gibt kein Zurück: Schule in Deutschland muss sich öffnen und mit den Außerschulischen ein „Netzwerk des Lernens“ bilden. Anregungen, wie der Ganztag gelingen kann, liegen jetzt in gedruckter Form vor: kompetent und praxisnah.

Die 60-seitige Broschüre „Kultur im Ganztag“ (= infodienst Kulturpädagogische Nachrichten Nr. 74, Januar 2005) richtet sich an alle, die zum Gelingen von Schule beitragen wollen. Sie kann für 8 EUR zzgl. Versand bestellt werden beim LKD-Verlag, Kurpark 5, 59425 Unna, Tel. 02303-69324, Fax 02303-65057, lkd-verlag@lkd-nrw.de