Literaturtipp II:

Mit Werner Lindners Broschüre verfügt die kulturelle Jugendarbeit erstmals über dokumentierte, anschauliche und übertragbare Wirkungsbeweise. Ähnlich wie die Bastian-Studie der Musik erheblichen Legitimationszuwachs gebracht hat, traue ich der auf alle Kunstsparten bezogenen Lindner- Studie allergrößte Breitenwirkung zu, weil sie in individuellen Bildungsverläufen nachweisliche Kompetenzfortschritte dokumentiert und bildungstheoretisch deutet. Kulturelle Jugendarbeit ist, so behauptet und beweist Lindner eindrucksvoll, eine »Elementarschule der Pluralität«.
Voraussetzung jeglicher Wirkung ist allerdings die gezielte Verbreitung. Ich bitte Sie daher, diese Mail mit meiner anhängenden Buchbesprechung (erschienen im infodienst Kulturpäd. Nachrichten Nr. 73, S. 127) in ihre Kompetenznetzwerke und Verteilerlisten einzuspeisen und sich auch selbst mit Exemplaren der Expertise einzudecken, die sich zum Erfahrungstransfer und als Give-away an Entscheidungsträger hervorragend eignet. Sie ist damit das unverzichtbare Logbuch für Lobbyisten in Zeiten der Bildungsreform.
Zu beziehen ist das Buch für 10 Euro im LKD- Verlag (lkd-verlag@lkd-nrw.de, Fax 02303- 65057). Bei Mehrfachbezug (ab 10 Expl.) – z.B. von Fachverbänden –Mengenrabatt erfragen.