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Aktuelles

  • Beim Themenfeld „Nachhaltigkeit“ waren lange vor allem Fragen der Umwelt, der Mobilität, des Ressourcenverbrauchs und der Energieeffizienz von Bedeutung. Dies ungeachtet dessen, dass es bereits seit 1992 verschiedene Bestrebungen gibt, auch die kulturelle Dimension und die Bedeutung von Kultur für die Nachhaltigkeit herauszuarbeiten. Nun nimmt das Thema noch mal Fahrt auf und dies nicht nur im aktuellen Unesco-Weltbericht: „Kultur ist die DNA einer Stadt und muss integraler Bestandteil von Stadtentwicklungsstrategien sein“, so Karin v. Welck, Vorstandsmitglied der Deutschen Unesco-Kommission.

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EuropeAid: Stärkung des Kultursektors in Nicht-EU-Staaten

Die Europäische Kommission hat einen Aufruf veröffentlicht, in dem Maßnahmen zur Stärkung von Kapazitäten im Kultursektor von Nicht-EU-Staaten mit einer Fördersumme von insgesamt 15,4 Mio. Euro unterstützt werden. Die Ausschreibung findet gemeinschaftlich im Rahmen zweier EU-Programme statt: Zum Einen das Instrument für Entwicklungszusammenarbeit (DCI – Development Cooperation Instrument) „In die Menschen Investieren“ und zum Anderen das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI – European Neighbourhood and Partnership Instrument).
Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an zivilgesellschaftliche Institutionen im Kulturbereich und an (halb-) staatliche Einrichtungen auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene aus Nicht-EU-Staaten. Neben den Nicht-EU-Staaten sind Institutionen aus den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen und den offiziellen EU-Beitrittskandidaten förderfähig. Das übergeordnete Ziel des Aufrufs ist die Schaffung eines politischen, rechtlichen, institutionellen und wirtschaftlichen Umfelds, das zu einer Stärkung der kulturellen Sektoren und ihrer Akteure beitragt um somit eine nachhaltige, wirtschaftliche und sozialen Entwicklung zu begünstigen.
Je nach Rubrik können zwischen 250.000 und 700.000 € beantragt werden (. EU-Finanzierungsanteil max. 80%).
Die förderfähigen Maßnahmen müssen mind. 18 und max. 36 Monate dauern.
Bevorzugt werden Projektvorschläge, an denen mindestens drei Partner beteiligt sind. Weitere Förderprioritäten und Details zur Ausschreibung entnehmen Sie den Antragsdokumenten. Einreichfrist: 19.11.2010.

Mehr unter www.ccp-deutschland.de/meldungen.html?&tx_ttnews[tt_news]=81&tx_ttnews[backPid]=181&cHash=846e59b129

Aktualisiert am 6. November 2010