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Vorsteuerabzug bei gemeinnützigen Vereinen

1. Ein gemeinnütziger Verein, der weitgehend durch steuerfreie Zuschüsse finanziert wird, kann die Vorsteuern aus seinen steuerpflichtigen Eingangsleistungen nur abziehen, soweit diese im direkten und unmittelbaren Zusammenhang mit steuerpflichtigen Ausgangsleistungen stehen.
2. Die Verteilung der Vorsteuerbeträge zwischen wirtschaftlichen und nichtwirtschaftlichen Tätigkeiten ist entsprechend der objektiven tatsächlichen Zurechnung vorzunehmen.
3. Eine nichtwirtschaftliche Tätigkeit ist eine Tätigkeit, die nicht auf die Leistung von Gegenständen und Dienstleistungen gerichtet ist, die ein Steuerpflichtiger als solcher im Inland ausführt.
4. Eine nichtwirtschaftliche Tätigkeit kann vorliegen, wenn ein Steuerpflichtiger mit seiner Eigenforschungstätigkeit Erkenntnisse über ein bestimmtes Fachgebiet sammelt, erweitert und verbreitet um dazu beizutragen, die empirischen und theoretischen Grundlagen zu verbessern, die zur Vorbereitung und Durchführung von (politischen) Entscheidungen im Bereich dieses Fachgebietes notwendig sind und er damit in erster Linie die Interessen des Bundes, aber auch der Länder und Gemeinden sowie der übrigen in diesem Bereich tätigen Institutionen und Organisationen berücksichtigt.
FG München – Urteil vom 05.11.2008 – 3 K 3427/03

(aus Vereinsknowhow.de – Vereinsinfobrief Nr. 177 – Ausgabe 6/2009 – 26.03.2009)

Aktualisiert am 14. April 2009