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Aktuelles

  • Auf einem Empfang am 5. Dezember 2017 in der Mainzer Staatskanzlei wurden elf Personen, die sich vorbildlich und ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehört auch Margret Staal, im Vorstand der LAG Soziokultur & Kulturpädagogik e.V., für ihre langjährigen Verdienste rund um die Soziokultur.

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Urheberrechtsreform

Weitgehend positive Lösungen für den Kulturbereich

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ist sehr erfreut über die am 5. Juli beschlossene Reform des Urheberrechts. Damit wird die über drei Jahre dauernde Debatte zu einem positiven Ende geführt.

Als besonders wichtig erachtet der Deutsche Kulturrat, dass die Privatkopie nach wie vor erhalten bleibt, zugleich aber auch unmissverständliche Klarstellungen im Gesetz vorgenommen wurden, die einen Missbrauch dieser Regelung künftig verhindern sollen. In der Zukunft soll auch das Kopieren einer unrechtmäßig angebotenen Vorlage rechtswidrig sein. Ebenso darf nach wie vor ein Kopierschutz nicht geknackt werden.

Grundlegend geändert wurde im Parlament die Regelung zur Pauschalvergütung. Als Ausgleich für die erlaubte Privatkopie erhalten Künstler eine pauschale Vergütung. Diese pauschale Vergütung wird auf alle Geräte erhoben, mit denen urheberrechtlich geschützte Werke vervielfältigt werden. Die Verwertungsgesellschaften ziehen die Pauschalvergütungen ein und schütten diese an die Künstler aus. Der Gesetzesentwurf sah eine Kappungsgrenze vor. Die Pauschalvergütung sollte erst greifen, wenn ein Gerät zu mindestens 10% für urheberrechtlich relevante Vervielfältigungen genutzt wird. Zudem sollte die Pauschalvergütung nicht mehr als 5% des Gerätepreises betragen. Diese Einschränkungen hätten zu deutlich geringeren Ausschüttungen an Pauschalvergütungen an die Künstler geführt und letztlich die Künstler um den ihnen zustehenden Lohn aus der Nutzung ihrer Werke gebracht.

Aktualisiert am 31. Juli 2007