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Spendenbescheinigungen

Wann wird keine Unterschrift benötigt?

Spendenbescheinigungen müssen grundsätzlich vom Vorstand oder von einem von ihm Beauftragten unterschrieben werden. Möglich ist aber auch eine maschinell erstellte Zuwendungsbestätigung. d.h. ohne eigenhändige Unterschrift, wenn der Verein die Nutzung eines entsprechenden Verfahrens beim zuständigen Finanzamt gemeldet hat. Mit dieser Anmeldung ist zu bestätigen, dass folgende Voraussetzungen eingehalten werden: die Zuwendungsbestätigungen entsprechen dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck, die Zuwendungsbestätigungen enthalten die Angabe über die Anzeige an das Finanzamt, eine rechtsverbindliche Unterschrift wird beim Druckvorgang als Faksimile eingefügt oder es wird beim Druckvorgang eine solche Unterschrift in eingescannter Form verwendet, das Verfahren ist gegen unbefugten Eingriff gesichert, d.h. nur die im Verein zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen berechtigten Vorstandsmitglieder oder entsprechend Bevollmächtigte haben Zugriff, das Buchen der Zahlungen in der Finanzbuchhaltung und das Erstellen der Zuwendungsbestätigungen sind miteinander verbunden und die Summen können abgestimmt werden, Aufbau und Ablauf des bei der Zuwendungsbestätigung angewandten maschinellen Verfahrens sind für die Finanzbehörden innerhalb angemessener Zeit prüfbar (analog § 145 AO ); dies setzt eine Dokumentation voraus, die den Anforderungen der Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme genügt.

(aus www.vereinsknowhow.de – Vereinsinfobrief 135 vom 02.05.07)

Aktualisiert am 15. Mai 2007