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  • Der 10. Jugendkunstschultag Rheinland-Pfalz am Montag, den 13. November in Ludwigshafen, setzt sich mit den Themen „Mythen kultureller Bildung“ und „Medienkunst“ auseinander.

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Kulturstiftung des Bundes

Offene Förderung

In einem Interview mit Norbert Sievers, Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft, fasste Hortensia Völckers, Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, prägnant die Aufgaben und Förderstrategien zusammen: „Die Bewahrung des Erbes besteht nicht nur im Ankauf von kostbarem mobilen Kulturgut zur Ergänzung wichtiger Sammlungen, sondern ebenso, und sicherlich effektiver, darin, die kommenden Generationen für unsere Kultur und deren Institutionen zu begeistern. Die alleinige Förderung von zeitgenössischer Kunst ist dafür nicht ausreichend. Wir müssen die Kinder und Jugendlichen sehr früh mit der Kunst vertraut machen. […]
Ein anderer Teil unserer Arbeit besteht darin, Kulturschaffende, also Künstler und Wissenschaftler einzuladen, sich mit bestimmten wichtigen Themen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung auseinanderzusetzen und die kulturelle Dimension dieser Themen in größeren Projekten herauszuarbeiten.
Zur weiteren Förderstrategie gehören die auf mehrere Jahre angelegten Sparten- und Strukturprogramme wie der „Tanzplan Deutschland“ oder das „Netzwerk Neue Musik“. Diese Programme sind kulturpolitische Instrumente. Wir fördern hier nicht einzelne künstlerische Leistungen, sondern stärken z.B. die gesamte Sparte Tanz in ihren verschiedenen Bereichen. […]
Der Stiftung geht es besonders darum, Qualitätsmaßstäbe zu setzen, Arbeitsbedingungen zu verbessern und unsere Verpflichtung gegenüber der Kulturtradition in diesem Lande zu bekräftigen, die einmalig ist in der Welt. Damit setzt die Stiftung fast automatisch einen kulturpolitischen Akzent.“
Überwiegend fördert die KSB große, internationale Projekte. Die Zuständigkeit des Bundes muss dabei gegeben sein. Dies ist u.a. dann der Fall, wenn es sich um ein innovatives Projekt im internationalen Kontext handelt. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Zweimal im Jahr werden Förderentscheidungen getroffen. Einmal für die Anträge, die bis um 31.1. und einmal für Anträge die bis zum 31.7. eingegangen sind.

Genauere Informationen über unter www.kulturstiftung-des-bundes.de/media_archive/1164909661512.pdf
(aus off-Informationen 02/07 des BUFT)

Aktualisiert am 25. April 2007