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  • Auf einem Empfang am 5. Dezember 2017 in der Mainzer Staatskanzlei wurden elf Personen, die sich vorbildlich und ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehört auch Margret Staal, im Vorstand der LAG Soziokultur & Kulturpädagogik e.V., für ihre langjährigen Verdienste rund um die Soziokultur.

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Kunst für Kinder und Jugendliche

„Wir planen für die kommenden Jahre die Einrichtung von Jugendkunstschulen. Um dieses Ziel der Regierungserklärung zu erreichen, hat die SPD-Landtagsfraktion schon einige Vorarbeiten geleistet und will auch den Weg zur konzeptionellen Vorbereitung und Umsetzung mitgestalten“, so Manfred Geis, der kulturpolitische Sprecher nach der Sitzung des Arbeitskreises Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur der Fraktion mit Mechthild Eickhoff vom Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (BJKE).

Ausgehend von einer Fachtagung im Sommer 2005, einer Großen Anfrage zur Kulturellen Bildung am Ende der letzten Wahlperiode und entsprechenden Forderungen im Regierungsprogramm der SPD hat sich die Fraktion vorgenommen, das Thema Kulturelle Bildung zu einem ihrer Schwerpunkte für die laufende Wahlzeit zu machen.

Mechthild Eickhoff berichtete von der Arbeit des BJKE, der bundesweit rund 400 Jugendkunstschulen berät und die Mitglieder-Landesverbände koordiniert, für Rheinland-Pfalz ist dies die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur & Kulturpädagogik.

Die Referentin stellte verschiedene Einrichtungen vor, die von der kleinen „Malschule“ eines einzelnen Künstlers bis zum Mehrspartenhaus mit einigen hauptamtlichen Mitarbeitern reichen. In Kursen und Projekten wird kulturelle Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen gestaltet, dabei gibt es viele Kooperationspartner, vor allem natürlich die Schulen. Auch die Trägerschaften sind vielfältig, neben privaten sind das kommunale Häuser, Stiftungen und zunehmend Vereine.
Diskussionspunkte neben möglichen Trägerkonstruktionen waren Fragen der Konzeption, der Qualifizierung und Zertifizierung, der Finanzierung sowie der Kooperationen.

Manfred Geis zog ein erstes Fazit: „Wir regen an, dass das Land Jugendkunstschul-Initiativen fördert, dabei bestehende lokale Strukturen nutzt und neue Projekte unterstützt. Bewusst sollen unterschiedliche Trägerschaften und Schwerpunktbildungen erprobt werden. Möglichst viele Kinder und Jugendliche können so auf selbstgestalterische und teilnehmende Weise kulturelle Teilhabe erfahren.“

Aktualisiert am 26. Oktober 2006