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Trotz heftiger Kritik, Unternehmen wollen Kultursponsoring ausbauen!

Anlässlich des Kultursponsoring-Gipfel vom 2./3. November 2006 (www.kultursponsoringgipfel.de) befragte die ESB Europäische Sponsoring-Börse und die Agentur kunstkommunikation über 500 deutsche Unternehmen, die Kultursponsoring betreiben. Das Echo ist kritisch, denn Kultursponsoring leidet offensichtlich unter geringer Medienberichterstattung und mangelndem Marketing seitens der Kulturschaffenden.

80% aller Unternehmen beklagen, dass in den Medien zu wenig über Kultursponsoring berichtet wird. Dieser Zustand ist wahrscheinlich die Ursache, warum Kultursponsoring in Deutschland gegenüber dem Sport-Sponsoring immer noch eine Aussenseiter-Rolle spielt.

Trotz der Kritik, wollen 32% ihr Kultursponsoring ausbauen und knapp 50% wollen es beim heutigen Status belassen. „Unsere Befragung hat keinen Anspruch auf Repräsentativität, aber die Aussagen sind eindeutig: Kultursponsoring in Deutschland leidet unter der Missachtung durch die Medien. Während im Sport ohne Probleme jeder Sponsor abgebildet wird, mangelt es in der Kultur nicht nur an Gelegenheiten des werblichen Auftritts, sondern auch an der entsprechenden Resonanz durch redaktionelle Berichte“, fasst Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer ESB Europäische Sponsoring-Börse, die Situation zusammen.

Aktualisiert am 26. Oktober 2006