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Spendenquittung für Arbeitsleistungen?

Grundsätzlich darf für Leistungen im Verein keine Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) ausgestellt werden). Dienstleistungen – auch unter Einsatz privater Fahrzeuge oder Geräte – oder die Überlassung von Nutzungsmöglichkeiten sind anders als Sachspenden keine steuerlich abzugsfähigen Zuwendungen. So ist z.B. die unentgeltliche Arbeitsleistung oder die unentgeltliche Überlassung von Räumen keine Spende. Für den Verein ist hier also Vorsicht geboten. Er haftet nämlich für den Steuerausfall durch unzulässiger Weise ausgestellte Zuwendungsbescheinigungen mit pauschal 40% der Spendensumme. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Förderer auf einen ihm zustehenden Aufwendungsersatzanspruch verzichtet (sog. Aufwandsspende).
Neben einer Vielzahl von Vorschriften, die dabei zu berücksichtigen sind, bringt eine solche Aufwandsspende dem Spender nichts: Er muss der Spende (also dem Zahlungsverzicht) den Umsatzerlös aus der Leistung als Einnahme gegenüber stellen.
Fazit: Spendenquittungen für Leistungen sind – wenn (als Aufwandsspende) überhaupt zulässig – ohne den vom Spender gewünschten Steuerspareffekt.
Aus: Nonprofit-Management – Newsletter – Ausgabe 10/2004 – 11. Mai 2004

Aktualisiert am 11. Juni 2004