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Nach dem Brexit: Der Deutsche Kulturrat fordert schnelle Kultur-Verhandlungen

Ende März erklärte Großbritannien nach 44 Jahren Mitgliedschaft den Austritt aus der Europäischen Union. Danach sollte zügig über die Kultur verhandelt werden, fordert Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates im DW-Interview.

Olaf Zimmermann sagte u.a.: „Wir dürfen es nicht nur den Ökonomen überlassen, über die Brexit-Verhandlungen nachzudenken. Auch unsere Kulturstaatsministerin sollte sich einschalten und sagen: ‚Wir haben ein Interesse daran, dass Großbritannien kulturell so nah wie möglich an Europa dran bleibt.‘ Wir brauchen ein Sonderprogramm zum bilateralen Kulturaustausch (mit Großbritannien), damit wir gegensteuern können. Großbritannien muss zum assoziierten Land werden bei der EU-Kulturförderung, damit auch in der Zukunft (…) Kooperationen mit britischen Kultureinrichtungen möglich sind. Dazu müssen wir jetzt die ersten Pflöcke einschlagen. Denn wer kann das Auseinanderdriften der Insel vom Kontinent wirklich verhindern? Ich glaube, das wird nicht die Ökonomie sein, sondern die Kultur.“

(Pressemitteilung des Dt. Kulturrates vom 24.3.2017)

Aktualisiert am 11. April 2017