Newsletter

  • Abonnieren Sie den Newsletter Freie Szene Rheinland-Pfalz und den Erinnerungsservice Kultur & Management

    zum Abonnement ›

Aktuelles

  • Beim Themenfeld „Nachhaltigkeit“ waren lange vor allem Fragen der Umwelt, der Mobilität, des Ressourcenverbrauchs und der Energieeffizienz von Bedeutung. Dies ungeachtet dessen, dass es bereits seit 1992 verschiedene Bestrebungen gibt, auch die kulturelle Dimension und die Bedeutung von Kultur für die Nachhaltigkeit herauszuarbeiten. Nun nimmt das Thema noch mal Fahrt auf und dies nicht nur im aktuellen Unesco-Weltbericht: „Kultur ist die DNA einer Stadt und muss integraler Bestandteil von Stadtentwicklungsstrategien sein“, so Karin v. Welck, Vorstandsmitglied der Deutschen Unesco-Kommission.

    mehr ›

Sieben Demonstrationen: 320.000 fordern Aus für CETA und TTIP

In sieben Städten demonstrierten am 17. September zeitgleich 320.000 Menschen gegen CETA und TTIP. In Berlin waren es 70.000 Menschen, in Hamburg 65.000, in Köln 55.000, in Frankfurt am Main 50.000, in Leipzig 15.000, in Stuttgart 40.000 und in München 25.000. Der Kultubereich war bei allen Demonstrationen stark vertreten.

In Köln sagte der Präsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner, auf der Abschlusskundgebung: „Ich appelliere an den Europäischen Rat: Öffnen Sie nicht mit einem vorläufigen Inkraftsetzen von CETA die Rutschbahn zur Kommerzialisierung aller Gesellschaftsbereiche. Gemeinwohl geht vor totaler Ökonomisierung. Ich appelliere an die Ministerpräsidenten: nehmen Sie Ihre Verantwortung für ein selbstbestimmtes Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturleben wahr und stoppen Sie CETA, TTIP und TISA, sonst können Sie Ihre Kulturhoheit in der Pfeife rauchen! Ich appelliere an den SPD-Parteikonvent am kommenden Montag: Lassen Sie sich nicht von den jüngsten Verheißungen zu CETA aufs Glatteis führen und stoppen Sie den unerträglichen Wackelkurs von Sigmar Gabriel!“

Mehr unter www.kulturrat.de/pressemitteilung/sieben-demonstrationen-320-000-fordern-aus-fuer-ceta-und-ttip

(Pressemeldung des Dt. Kulturrates vom 17.09.2016)

Aktualisiert am 11. Oktober 2016