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Kulturelle Bildung: Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern muss aufgehoben werden

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich, damit auch der Bund kulturelle Bildung an Schulen und in Kindertagesstätten direkt fördern kann.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Stephan Dorgerloh, weist in der am 31. Januar von der KMK und der Mercator Stiftung veröffentlichten Pressemitteilung treffend darauf hin, das „Kulturelle Bildung [trägt] maßgeblich dazu beiträgt, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen in eine vielfältige Alltagswelt selbstbewusst einbringen können und diese mitgestalten“. Die Potentiale der kulturellen Bildung, heißt es in der Meldung weiter, seien bislang vielfach ungenutzt. Gesamtkonzepte müssten besser miteinander vernetzt werden.

Der Deutsche Kulturrat schließt sich dieser Forderung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz an. Eine Möglichkeit die Lage der kulturellen Bildung weiter zu verbessern, stellt aus Sicht des Deutschen Kulturrates die Aufhebung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich dar. Bislang darf der Bund Projekte der kulturellen Bildung an Schulen und in Kindertagesstätten nicht direkt fördern.

(Pressemitteilung des Dt. Kulturrates vom 31.1.2013)

Aktualisiert am 19. Februar 2013